Wettersteingebirge - Angriff auf die Zugspitze

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Start zum Zugspitzanstieg um 06.00 Uhr in Hammersbach -
  • 002 - Zugspitzanstieg durch das Hoellental entlang des Hammersbaches -
  • 003 - Zugspitzanstieg - Im Eingangsbereich zur Hoellentalklamm -
  • 004 - Zugspitzanstieg - Ueber Stege und Bruecken und Tunnel durch die  Hoellentalklamm -
  • 005 - Zugspitzanstieg durch die  Hoellentalklamm -
  • 006 - Zugspitzanstieg - Rast in der Hoellentalangerhuette -
  • 007 - Zugspitzanstieg auf Eisenklammern durch die Leiter -
  • 008 - Zugspitzanstieg - Im unteren Klettersteig -

 

Bald darauf senkt sich der Pfad in Serpentinen ab und führt die Wanderer zur Eisenbrücke, die hoch über der Höllentalklamm das enge Tal überspannt. Auch hier sind die Blicke hinab in die Klamm ein dramatisches Erlebnis. Tief unter den Bergkameraden windet sich der Hammersbach durch die enge Schlucht. Direkt unterhalb der Brücke schießt aus einem Loch in der Felswand Wasser hervor und brasselt in einem gewaltigen Strahl hinab in die Klamm.

 

Die Eisenbrücke führt über die tief eingeschluchtete Höllentalklamm 

 

Jenseits der Brücke steigt der Weg noch einmal steil an, um dann in endlosen Schleifen überaus abwechslungsreich ins Höllental abzufallen. Im Bereich der Klammeingangshütte treffen wir wieder auf unsere morgendliche Aufstiegsroute, der wir bis zum Ausgangspunkt der Tour, dem Wanderparkplatz in Hammersbach folgen, wo diese konditionelle Herausforderung nach 13 Stunden Wanderzeit ihr Ende findet. Jeweils 1.500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg wurden dabei bewältigt. Natürlich hätten wir gerne das Gipfelziel der Tour, die Zugspitze bestiegen, aber oftmals in den Bergen zeigt sich im Verzicht die wahre Größe. Ein alter Spruch im Stahl-Haus in den Berchtesgadener Alpen lautet:

 

“Wie oft bist Du am Berg schon umgekehrt?
Es war nicht Feigheit was der Berg dich lehrt!
Fällt auch dem Leichtsinn noch ein Gipfel in den Schoß,
auch im Verzicht zeigt sich der Meister groß.
So lang du lebst führst mit Dir selbst Du Krieg.
Sich selbst bezwingen -schönster Gipfelsieg!”     

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