Busenberger Holzschuhpfad

Art:

Rundwanderung

Länge:

25 km

Wanderregion:

Pfälzer Wald - Dahner Felsenland

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Bergkameradschaft Watzmänner


Bildergallerie

 


  • 001-Start am Wanderparkplatz Hexenplaetzel
  • 002-Ueber hoelzerne Trittstufen hinauf zum Langenwalder Felsen
  • 003-Am gewaltigen Galgenfelsen
  • 004-Herrliche Weitsichten vom Loeffelsberg in den Wasgau
  • 005-Die Wandergruppe auf dem Loeffelsberg
  • 006-Auf dem Loeffelsberg weisen Steinmaennchen den Weg
  • 007-Der Langenwalder Felsen ragt ueber die Baumkronen hinaus
  • 008-Die Watzmaenner auf dem Loeffelsbergfelsen

Etwas enttäuscht verlassen wir das mittelalterliche Gemäuer und folgen der Beschilderung hinter der Drachenfelshütte in den Wald hinein. In halber Hanglage führt uns der Busenberger Holzschuhpfad unterhalb des Jüngstberges auf breiten Waldwegen durch den lichten Forst und schließlich in das Geiersteinbachtal hinein. Über weiche Wiesenwege vorbei an uralten, einzeln stehenden Kiefern, die einen Hauch von Heidelandschaft aufkommen lassen, geht es an der Wasgau-Schäferei vorbei. Erneut wandern wir bergan. Aus dem Geiersteinbachtal führt uns die Beschilderung zum Sprinzelfelsen hinauf.

Geländer bewehrter Eingang zum Felsentor am Sprinzelfelsen

Er überrascht uns mit einer genialen Routenführung. Über felsige Steige und steinerne Trittstufen geht es am senkrecht aufragenden Felsmassiv vorbei. Metallgeländer zur Linken bewahren die Wanderer vor einem Sturz ins Bodenlose, bevor die Route scharf nach rechts schwenkt und durch ein natürliches Felsentor wieder auf der anderen Seite des Sprinzelfelsens ans Licht tritt. Das ist Wandern in Premiumqualität! In Serpentinen geht es jetzt zur Aussichtsplattform hinauf, um die Ortschaft Busenberg aus der Vogelperspektive betrachten zu können. 

 

 Die Ortschaft Busenberg vom Sprinzelfelsen

 

Über den lang gezogenen Felsenkamm des Sprinzelfelsens hinweg folgen wir schmalen Wurzelsteigen an gigantischen Sandsteingebilden und vorspringenden Felsnasen vorbei zu weiteren Aussichtspunkten, bevor es die B 427 erneut zu queren gilt. In einer großen Schleife führt der Holzschuhpfad sodann um den Eichelberg herum, wobei ein letzter exponierter Panoramablick auf Busenberg angelaufen wird. Entlang mächtiger Felsbarrieren geht es auf einem schönen Hangpfad zurück zum Wanderparkplatz am Hexenplätzel. Hier endet die traumhafte Route über den Busenberger Holzschuhpfad im Dahner-Felsenland. 

 

 Der Schlüsselfelsen auf dem aussichtsreichen Busenberger Holzschuhpfad

 

 

Fazit und abschließende Bemerkungen:


Einzigartig aber konditionell sehr anspruchsvoll läuft der Busenberger Holzschuhpfad überaus windungsreich im Mittleren Wasgau um Busenberg herum. Bei einer Streckenlänge von 25 Kilometern sind im Auf- und Abstieg fast 1.000 Höhenmeter zu bewältigen, von denen man allerdings kaum einen missen möchte. Lediglich den kurzen, aber steilen Abstecher von der Drachenfelshütte des Pfälzer-Wald-Vereins zur Burgruine Drachenfels kann man sich eigentlich sparen. Wer die imposante Felsenburg, so wie wir, aus zwei früheren Wanderungen kennt, wird maßlos enttäuscht sein. Die einstige Aussichtsplattform in luftiger Höhe kann man aus Sicherheitsgründen leider nicht mehr besteigen. Unserer Meinung nach sollte seitens der Ortsgemeinde Busenberg bereits an der Drachenfelshütte auf diesen misslichen Umstand hingewiesen werden. Ansonsten gibt es an der Route nicht das Geringste auszusetzen. Sie ist an Erlebnisreichtum auch im Dahner Felsenland nur schwer zu toppen.

 

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