Rund um Hillscheid - HG 3

Art:

Rundwanderung

Länge:

20 km

Wanderregion:

Rheinischer Westerwald

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Bergkameradschaft Watzmänner

 

Bildergallerie

 

  • 001-Start auf dem Waldparkplatz bei Hillscheid
  • 002-Am roemischen Kleinkastell bei Hillscheid
  • 003-Nachbau des Limes mit Palisadenwand
  • 004-Die Route laeuft am ehemaligen Limes entlang
  • 005-Auf dem Limesweg
  • 006-Im Kalter Bachtal
  • 007-Moorige Feuchtwiesen im Kalter Bachtal
  • 008-An der Huettenmuehle im Kalter Bachtal

 

Mit dem obergermanisch-rätischen Limes durch den rheinischen Westerwald

 

Auf den Spuren des obergermanisch-rätischen Limes führt diese 20 Kilometer lange Rundwanderung auf breiten Forst- und Wiesenwegen durch den rheinischen Westerwald und dabei, wie der Name schon sagt, rund um die Ortschaft Hillscheid. In einigen Abschnitten zeigt sich der Tourverlauf allerdings recht eintönig und ziemlich weit entfernt von den Erwartungen an eine abwechslungsreiche Wanderung. Lediglich die Routenführung durch die einsamen Schluchten des Kalter- und Hillscheider Baches und der Wegverlauf durch das Feisternachttal lassen Pfadcharakter aufkommen und gefallen sehr.

 

Auf dem HG 3 am Oberlauf des Kalter Baches

 

Vom Waldparkplatz ausgangs der Römerstraße in Hillscheid folgen wir der rot-weißen Markierung des HG 3 (Rundwanderweg 3 Höhr-Grenzhausen) in den Wald hinein. Rechts schwenkend geht es dann auf asphaltiertem Grund zum römischen Kleinkastell Hillscheid hinauf, das wir bereits nach ca. einem halben Kilometer erreichen. Die römische Grenzbefestigung lag etwa 22 Meter hinter dem Limeswall, hatte eine Grundfläche von 43 x 36 Metern und besaß als Beobachtungsposten bereits einen steinernen Turm.

Am römischen Kleinkastell Hillscheid


Wie eine Hinweistafel zu berichten weiß, waren die Mauern und Wälle des Kastells noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts in beachtlicher Höhe vorhanden und zu bewundern. Danach wurden die Steine zum Wegebau verwendet und das historische Areal von der Forstverwaltung eingeebnet. Heute bezeichnen nur noch einige gemauerte Nachbauten die Größe der Anlage. Auch den Verlauf des Limes hat man hier anhand einer Wallaufschüttung und dem Nachbau einer hölzernen Palisadenwand eindrucksvoll dargestellt.

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