Mittelrheinklettersteig mit Rundwanderung bei Boppard

Art:

Rundwanderung mit Klettersteig

Länge:

22 km

Wanderregion:

Rheintal

Schwierigkeitsgrad:

sehr schwer

Bewertung:
Hunsrück - Naheland

 

Bildergallerie

  • 001 - Im Mittelrheinklettersteig
  • 002 - Im Mittelrheinklettersteig - Über Klammern in die plattige Wand hinein
  • 003 - Bergkameradschaft im Mittelrheinklettersteig
  • 004 - Blick vom Mittelrheinklettersteig auf die Bopparder Rheinschleife
  • 005 - Im Mittelrheinklettersteig muss jeder Schritt wohlbedacht sein
  • 006 - Im Mittelrheinklettersteig
  • 007 - Die Schlüsselstelle im Mittelrheinklettersteig
  • 008 - Die Schlüsselstelle im Mittelrheinklettersteig

 

1. Teil: Von Boppard über den Mittelrheinklettersteig zum Vier-Seen-Blick, 02:45 Std.

 

Wer den Mittelrheinklettersteig nicht auf einer Streckenwanderung über den Rheinburgenweg begehen möchte, kann sich das alpine Klettererlebnis auch anhand dieser traumhaften Rundwanderung bei Boppard zuteil werden lassen. Mit seinen elf Kletterpassagen, zehn Leitern, 130 Trittbügeln und 180 Metern Drahtseil gilt der Mittelrheinklettersteig als eine alpinistische Herausforderung mitten in Deutschland.

Senkrechte Kletterpassage im Mittelrheinklettersteig

 

Vom großen Parkplatz eingangs der Stadt Boppard wandern wir mit dem Rheinburgenweg in Richtung Gedeonseck in den Rheinhang hinein. Vom Felsenpfad unterhalb der Sesselbahn zweigt kurz darauf rechter Hand der Einstieg zum Klettersteig ab. Schon nach wenigen Metern gelangt man zu einer Leiter, die etwa 10 Meter senkrecht nach unten führt. Der erste Eindruck ist wirklich recht alpin. Sicherlich fehlen die abgrundtiefen, ausgesetzten Passagen wie sie die Watzmänner von Eisenwegen in den Alpen kennen, aber für einen Anfänger birgt diese Anlage eine große Aufgabe. Nachdem die Leiter im Abstieg überwunden ist, geht es eine Etage tiefer über einen schmalen Pfad sanft abwärts am Hang entlang. Schon wartet das nächste Highlight auf den Wanderer. Eine mit Klammern versehene, plattige Felswand will durchstiegen sein.

 

Über Eisenklammern geht es durch eine plattige Felswand

  

Dann gelangt man wieder in normales Gehgelände und kann die Aussicht ins Tal und auf die Bopparder Rheinschleife genießen. Die Streckenführung ist sehr abwechslungsreich. Im ständigen Auf und Ab wechseln sich ausgesetzte Kletterpassagen mit normalen Wanderstrecken ab. Es wird also nicht nur gekraxelt. So hat auch der Ungeübte genügend Zeit, sich an das Gelände zu gewöhnen und sich vom Klettern zu erholen.

 

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