Rund um den Blaibacher See

Art:

Rundwanderung

Länge:

17 km

Wanderregion:

Bayerischer Wald - Regental

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Bayerischer Wald

 

Bildergallerie

  • 001 - Rund um den Blaibacher See - Der Schwarze Regen in Blaibach -
  • 002 - Rund um den Blaibacher See - Am Schwarzen Regen -
  • 003 - Rund um den Blaibacher See - Fischtreppe am Kraftwerk Pulling -
  • 004 - Der Blaibacher See am Kraftwerk Pulling -
  • 005 - Rund um den Blaibacher See -
  • 006 - Schwaene brueten am  Blaibacher See -
  • 007 - Biberfrass am  Blaibacher See -
  • 008 - Rund um den Blaibacher See -

 

Auf idyllischen Uferpfaden durch eine herrliche Seenlandschaft

 

Mit dem künstlich aufgestauten Schwarzen Regen hat man in den Jahren 1962-1964 den Blaibacher See geschaffen, der eine Länge von drei Kilometern aufweist und bis zu 300 Meter breit ist. Eine ungewöhnlich reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt ist entlang des Gewässers zu bewundern, führt doch der örtliche Wanderweg meist direkt am See entlang und gestattet einen ungewöhnlich abwechslungsreichen Einblick in das Naherholungsgebiet Blaibachsee.

 

Der Blaibacher See am Stauwerk Pulling

 

Vom Wanderparkplatz in Blaibach starten die Watzmänner in die 17 Kilometer lange Rundwanderung und überschreiten den Schwarzen Regen. Die Watzmänner wenden sich im Ort Kreuzbach nach links, verlassen die Bebauung mit dem Wanderweg „B 5“ und folgen dem Schwarzen Regen flussaufwärts.

 


 

Schon bald gelangen die Bergkameraden zum Stauwerk Pulling. Vorbei an der neu angelegten Fischtreppe betreten wir die Staumauer und erfreuen uns an der herrlichen Aussicht auf den Blaibacher See. Die ausgedehnten Wälder reichen bis an die Ufer heran und wissen mit ihrem frischen Frühlingslaub im Kontrast zum dunklen Tannengrün sehr zu gefallen. Anfangs auf breiten Wiesenwegen, später dann sehr idyllisch auf schmalen Uferpfaden geht es am Gewässer entlang. Im Riedgürtel beobachten wir brütende Schwäne, ein Schwarm Wildenten flattert über unsere Köpfe hinweg und überall treffen wir auf Biberfraß, dem eine Vielzahl junger Bäume zum Opfer gefallen sind.

 

Schwäne brüten am Blaibacher See

 

In Höhe der Ortschaft Ried begleitet uns wieder der Schwarze Regen bis zum Wasserkraftwerk am Höllenstein, welches zur Stromerzeugung genutzt wird. Eine schmale Treppe führt uns zum Staudamm hinauf, von wo aus der Blick nach links auf den Höllensteinsee fällt, während rechter Hand tief unten der Schwarze Regen dem Blaibacher See zustrebt. Wir überschreiten die Staumauer und kehren am nahegelegenen Bootsverleih auf ein Weizenbier ein. Nach der Wanderrast macht sich die Gruppe auf den Rückweg und folgt talwärts wandernd dem Schwarzen Regen diesmal an seinem linken Ufer. Schon bald verlässt die Route das Gewässer, steigt steil an und tritt kurz darauf aus dem Wald heraus. Von einem einsamen Bauerngehöft fällt der Blick über Frühlingswiesen hinab ins weite Flusstal, in dem der Schwarze Regen in einem weiten Bogen durch die waldreiche Landschaft windet.

 

Blick von Ahrain ins Tal des Schwarzen Regen

 

Noch einmal geht es bergab um danach auf schmalen Waldpfaden wieder bergwärts zu marschieren. Auf einer wenig befahrenen Landstraße wandern wir durch mehrere Gehöfte. Blumenwiesen am Wegrand, mehrere kleine Kapellen und herrliche Fernsichten sorgen auch auf diesem Teil der Rundtour für Kurzweil, bevor wir nach dieser schönen Wanderung unseren Start- und Zielpunkt in Blaibach wieder erreichen.

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