Rothaarsteig V. Von Lützel zur Haincher Höhe

Art:

Streckenwanderung

Länge:

27 km

Wanderregion:

Siegerland

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Rothaargebirge

 
Bildergallerie

  • 001 - Rothaarsteig - Start im Ederbruch
  • 002 - Der Rothaarsteig im Ederbruch
  • 003 - Rothaarsteig - Im Naturschutzgebiet Eicherwald
  • 004 - Bergkameraden auf dem Rothaarsteig im Eicherwald
  • 005 - Rothaarsteig - An der Ederquelle
  • 006 - Rothaarsteig - Aufstieg zum Benferuecken
  • 007 - Rothaarsteig - Am Kilometerstein 110
  • 008 - Rothaarsteig - Blick vom Benferuecken ueber das Rothaargebirge


Das nächste Highlight der Wanderung ist die Siegquelle. Als kleines Rinnsal entspringt der Fluss auf 603 Metern über NN im Rothaargebirge und fließt bei Niederkassel in den Rhein. An der danach anzulaufenden Lahnquelle halten die Wanderer in der Gaststätte Lahnhof Mittagsrast. Im weiteren Streckenverlauf werden die Watzmänner erstmals mit den erheblichen Waldschäden des Orkans Kyrill konfrontiert. Tief hängen die regenschweren Wolken über dem heillosen Gewirr entwurzelter Bäume und abgesägter Baumstümpfe entlang der Wegstrecke.

 

Sturmschäden des Orkans Kyrill entlang des Rothaarsteiges

  

Über die historische Eisenstraße wandert die Gruppe an der aufgegebenen Hofstelle Heiligenborn vorbei zur Ilsequelle, einem acht Kilometer langen Zufluss zur Lahn. Sie ist eine der bekanntesten Heilquellen des Mittelalters. Die Einfassung der Quelle und ein kleiner Weiher, der von ihr gespeist wird, sind Überreste eines regelrechten mittelalterlichen Kurbetriebes. Von weit her kamen Kranke, um durch das heilende Wasser der Ilse Linderung zu erlangen. Für die damaligen Landesherren, die den Betrieb organisierten war es ein sicherlich Gewinn bringendes Geschäft.

 

Auf dem Rothaarsteig an der Ilsequelle mit ihrem historischen Heilwasser

  

Von der Ilsequelle steigen wir zum Jagdberg auf. Schnurgerade, aber nie langweilig verläuft der Rothaarsteig dann über den Herrenberg. Breite Fahr- und Wanderwege wechseln immer wieder ab mit naturnahen Pfaden. So macht die Streckenführung richtig Laune. An der alten Kaffeebuche halten die Watzmänner noch einmal Rast. Dann gelangen die Wanderer zur Haincher Höhe. Auch hier hat der Orkan Kyrill stark gewütet. Durch die Sturmschneise fällt der Blick erstmals auf Irmgarteichen, den Zielort der 5. Etappe. An der Haincher Höhe verlassen die Bergkameraden den Rothaarsteig und steigen über viel Bruchholz, welches noch im Weg liegt, zu Tal. Durch die offene Feldflur nähern wir uns Irmgarteichen, dem schmucken Ort am Rothaarsteig inmitten sattgrüner Frühlingswiesen und halten in einer gastlichen Schenke Einkehr.

Kommentare  

 
# Fry 2015-01-31 21:39
Super :lol: :lol: :lol:
 
 
# Fry 2015-01-31 21:39
Schöne Seite 8)
 

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