Rosengarten III. Vajolethütte - Sandnerpass-Klettersteig - Rosengartenhütte

 

Bildergallerie

 

  • 001- Blick zurueck zur Vajoletthuette
  • 002 - Bergkameraden beim Aufstieg zur Gartlhuette
  • 003 - An der Gartlhuette
  • 004 - Blick auf die Vajoletttuerme
  • 005 - Blick auf Gartlhuette und Vajoletttuerme
  • 006 - Die Watzmaenner am Santnerpass
  • 007 - Im Santnerpass-Klettersteig
  • 008 - Im Santnerpass-Klettersteig

 

Von der Vajolethütte über den Sandnerpass-Klettersteig zur Rosengartenhütte, 10:00 Std.

 

Die dritte Etappe im Naturwunder Rosengarten beginnt sehr moderat. Ein sich windender Bergpfad führt die Watzmänner aus dem Vajolettal hinauf zur Gartlhütte. Anfangs über Geröll, später im steilen Fels kommt die Truppe gut voran. Nur wenige, mit Drahtseilen gesicherte Stellen sind im Aufstieg zu überwinden, bevor die Gartlhütte unterhalb der Vajolettürme erreicht wird. Als die Bergkameraden dann über eine Geröllflanke zum Santnerpass aufsteigen, bietet sich den Kletterern eines der dramatischsten Bergpanoramen in den Dolomiten. Im Herzen des Rosengartens ragen die bizarren Vajolettürme wie drei riesige Schneidezähne steil in den Himmel. 

Die Gartlhütte am Fuße der Vajolettürme

 

Kurz darauf erreicht die Gruppe den 2.741 Meter hohen Santnerpass. Auf Geheiß der Bergführer wird die Klettersteigausrüstung angelegt, denn hier beginnt der Santnerpass-Klettersteig. Es macht keine großen Probleme diese Steiganlage zu durchklettern, denn es handelt sich um eine mittelschwere Ferrata. Lediglich ein 10 Meter hoher Steilabschwung im bröseligen Fels, der rückwärts zu durchklettern ist, erweist sich als etwas heikel.

 



Bildergallerie

 

  • 001- Blick zurueck zur Vajoletthuette
  • 002 - Bergkameraden beim Aufstieg zur Gartlhuette
  • 003 - An der Gartlhuette
  • 004 - Blick auf die Vajoletttuerme
  • 005 - Blick auf Gartlhuette und Vajoletttuerme
  • 006 - Die Watzmaenner am Santnerpass
  • 007 - Im Santnerpass-Klettersteig
  • 008 - Im Santnerpass-Klettersteig

 

Besondere Dramatik vermitteln allerdings die steil aufragenden Wände, Türme und Zinnen, die in den ungewöhnlichsten Formen in den Himmel ragen. Alles ist wilder und zerklüfteter als an den vorangegangenen Tagen. Nur die Natur schafft es, solche Ungetüme über Jahrmillionen herauszubilden. Der Mensch kommt sich in diesem gewaltigen Szenario klein und verloren vor. Im Santnerpass-Klettersteig sind wir heute nicht alleine unterwegs. Die Route wird in der Gegenrichtung stark begangen. So kommt es an den wenigen schwierigen Stellen des Öfteren zu kleinen Staus. Ein kurzes Leiterstück ist auch hier zu überwinden und ausgangs des Steiges wird durch eine schmale Rinne abgeklettert

 

Im Sandnerpass-Klettersteig

 
Ganz zum Schluss erreicht die Bergkameradschaft dann noch einen herrlichen Aussichtspunkt. Der Blick fällt hinunter zur Rosengartenhütte und weit voraus auf das Gebirgsmassiv des Latemar, das jenseits des Karer Passes aufragt. Für besondere Dramatik sorgen die lotrechten Felsabrüche des Rosengartens.

 

Blick von Sandnerpass-Klettersteig auf die Rosengartenhütte

  

Entlang der sich nach Südwesten absenkenden Hangkante folgen die Bergkameraden nun dem kleinen Gebirgspfad. Dabei genießen sie die traumhaften Tiefblicke ins Tal. Schließlich wendet sich die Gruppe nach rechts und steigt über Serpentinen zur Rosengartenhütte ab. Auch im letzten Abschnitt ragen bizarre Felsengebilde auf, zwischen denen die Watzmänner abwärts kletternd noch einmal ans Drahtseil müssen. Die gastliche Berghütte ist gut besucht, liegt sie doch wie ein Balkon hoch über dem Tal. Mit dem Laurinlift kommen viele Rucksacktouristen hinauf, um die herrliche Aussicht zu genießen. Zum Schluss dieses herrlichen Bergwandertages fegt ein kurzes Gewitter durch den Rosengarten. Ihm folgt ein traumhafter Sonnenuntergang in den Bergen.

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