Stubaier Alpen IV. Dresdner Hütte - Zuckerhütl - Abstieg ins Tal

 

Bildergallerie

  • 001 - Auf dem Sulzenau-Ferner -
  • 002 - Auf dem Sulzenau-Ferner -
  • 003 - Blick vom Sulzenau-Ferner aufs Zuckerhuetl -
  • 004 - Auf dem Sulzenau-Ferner -
  • 005 - Auf dem Gipfel des Zuckerhuetls, 3507 m -
  • 006 - Blick vom Gipfel des Zuckerhuetls -
  • 007 - Auf dem Gipfel des Zuckerhuetls, 3507 m -
  • 008 - Beim Abstieg vom Zuckerhuetl -

 

4. Bergtag: Von der der Dresdner Hütte zum Zuckerhütl und zurück, 11:00 Std.

 

Am vierten Tag in den Stubaier Alpen wird von der Dresdner Hütte die Besteigung des Zuckerhütls in Angriff genommen. In aller Frühe machen sich die Bergkameraden auf den Weg, denn am späten Nachmittag soll das Wetter umschlagen. Über eines dieser unseligen Geröllfelder geht es zum Fernau-Ferner hinauf. Hier werden Steigeisen angelegt, die beim Überqueren des Gletschers eine unentbehrliche Hilfe sind und eine erhebliche Erleichterung beim Bergsteigen über Eis und Schnee mit sich bringen. Am Fernaujoch quert die Gruppe nach links, legt die Steigeisen wieder ab und klettert über den Grat zum Pfaffenjoch hinüber. Mit zwei Seilschaften, jede angeführt von einem Bergführer, geht es sodann über das ewige Eis des Sulzenauferners. 

Die Seilschaften auf dem Sulzenauferner beim Aufstieg zum Zuckerhütl

 

Im steilen Aufstieg werden dabei eine Reihe von Gletscherspalten gequert und überschritten. Schließlich wird der Pfaffensattel erreicht. Links ragt der Gipfel des Wilden Pfaffs auf, während rechter Hand der Zustieg zum Zuckerhütl auf die Bergkameradschaft wartet. Entgegen anders lautender Berichte erweist sich der weitere Aufstieg doch als ziemlich heikel. Um die weiteren Höhenmeter zum Gipfelkreuz zu meistern, folgt dem nachlassenden Gletschereis jetzt Kletterei im ersten und zweiten Grad. Aber dann sind alle Mühseligkeiten vergessen. Das Dach der Tour ist erreicht und die gesamte Stubaier Bergwelt liegt den Bergkameraden, die sich um das imposante Gipfelkreuz scharen, zu Füßen.

 

Die Watzmänner auf dem Zuckerhütl, 3.507 m

 

Auf einer Seehöhe von 3.507 Höhenmetern fegt den Kletterern ein eisiger Wind in die Glieder. Noch scheint die Sonne, aber aufziehende Nebelschwaden kündigen nichts Gutes an. So drängen die beiden Bergführer auf einen baldigen Aufbruch. Über die Aufstiegsroute erfolgt auch der Abstieg. Nach insgesamt elf Stunden erreichen die Bergkameraden ziemlich erschöpft aber wohlbehalten wieder die Dresdner Hütte.

 

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