Hohe Tauern V. Besteigung Großvenediger

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Fruehstueck auf der Neuen Prager Huette
  • 002 - Besteigung Grossvenediger - Am Anseilplatz
  • 003 - Besteigung Grossvenediger - Seilschaft auf dem Gletscher
  • 004 - Im dichten Nebel auf dem schmalen Gipfelgrat
  • 005 - Gipfelbild vom Grossvenediger, 3.660 m
  • 006 - Die Watzmaenner auf dem Grossvenediger
  • 007 - Gletscherspalten beim Abstieg vom Grossvenediger
  • 008 - Gletscherrast beim Abstieg vom Grossvenediger

 

Trotz widriger Witterungsverhältnisse hinauf zum Großvenediger, 12 Std.

 

Was sagen die Wetterfrösche? Ist eine Besteigung des Großvenedigers möglich? Das sind die Fragen, die sich die Bergkameraden am frühen Morgen des 5. Bergtages stellen, als sie sich an der Neuen Prager Hütte auf den Gipfelangriff vorbereiten. Für den späten Vormittag sagt der Wetterbericht eine deutliche Wetterbesserung voraus, weiß der Hüttenwirt zu berichten. Nach reiflicher Überlegung entschließt man sich den Gipfelangriff zu wagen. Zur Besteigung des Großvenedigers verlassen die Bergsteiger bereits um 05:30 Uhr die Neue-Prager-Hütte, schließlich sind 800 Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz zu durchsteigen. Im leichten Nieselregen und im fahlen Licht flackernder Stirnlampen geht es über grobe Granitblöcke in eine Senke hinab und dann über zwei kleine Schneefelder zum Anseilplatz hinauf.

 

Bergkameraden am Anseilplatz beim Aufstieg zum Großvenediger

  

Hier werden die Steigeisen angelegt und eine Seilschaft gebildet. Mit dem Bergführer voraus steigen die Watzmänner sodann in die steile Gletscherflanke hinein. Schnell fassen die Bergkameraden auf dem blanken Eis sicheren Tritt und kommen auch wenig später auf dem schneebedeckten Gletscher zügig voran. Dichter Nebel beeinträchtigt allerdings die Sicht und der Eisregen schlägt den Bergkameraden peitschend ins Gesicht. Plötzlich einsetzende Windböen bringen die Gipfelstürmer mehrmals aus dem Tritt. Zudem ist die Routenfindung im Nebel nicht ganz einfach zu bewerkstelligen und der Bergführer Christian Treimer hat seine liebe Not, Gletscherspalten rechtzeitig aufzuspüren und sicher zu umgehen.

 

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