Hohe Tauern III. Bonn-Matreier-Hütte - Badener Hütte

 
Bildergallerie

 

  • 001 - Aufstieg zum Sailkopf
  • 002 - Auf dem Sailkopfgipfel, 3.209 m
  • 003 - Gipfelpanorama vom Sailkopf
  • 004 - Venediger Hoehenweg - Aufstieg zur Galtenscharte
  • 005 - Venediger Hoehenweg - Beim Aufstieg zur Galtenscharte
  • 006 - Venediger Hoehenweg - Rast an der Galtenscharte
  • 007 - Venediger Hoehenweg - Am Malfrotznitzbach
  • 008 - Auf dem Venediger Hoehenweg ueber dem Frotznitzbachtal


Felsige Pfade in ständigem Auf und Ab führen die Bergkameraden von der Bonn-Matreier-Hütte zum Fuß des nächsten hochalpinen Übergangs, der Galtenscharte. Die Klettergurte werden angelegt um für alle Fälle gerüstet zu sein. Die Überschreitung gewaltiger Granitblöcke und oftmals wackliger Felsenplatten, verbunden mit einer unwegsamen Routenführung erfordern jetzt die ganze Aufmerksamkeit der Bergwanderer. So fällt der Blick nur selten auf das herrliche Bergpanorama, das sich auch hier immer wieder zeigt. Auf einer Seehöhe von 2.871 m wird schließlich die Scharte erreicht und eine ausgiebige Wanderrast eingelegt.

 

Bergwanderrast an der Galtenscharte, 2.850 m

  

Besondere Beachtung findet hierbei der Großglocknerblick, dessen Gipfel unverkennbar alle anderen Bergspitzen überragt. Beim Abstieg von der Galtenscharte kommen dann die Klettergurte zum Einsatz, um sich in die fest installierten Drahtseile einzuhängen. Im Talgrund wird der Malfrotznitzbach auf schmalem Steg überschritten und über grasige Bergflanken zum Achselsee gewandert. Auch auf diesem Teilabschnitt zeigt der Venediger Höhenweg seinen unverkennbaren Charakter. Herrliche Aussichten in die schluchtartigen Tallagen wechseln ab mit traumhaften Panoramablicken auf die vergletscherten Dreitausender. Schließlich steigt die Route noch einmal an. Das Rauschen des Keesbaches macht auf ein neuerliches Naturschauspiel aufmerksam.

 

Watzmänner bei der Überquerung des Keesbaches

  

Von den Gletschern gespeist, stürzt das Gewässer tosend zu Tal und wird auf einem hölzernen Steg von den Watzmännern überschritten. In unzähligen Windungen führt der Venediger Höhenweg schließlich hinauf zur 2.608 m hoch gelegenen Badener Hütte, wo der dritte Bergwandertag in den Hohen Tauern und auf dem Venediger Höhenweg endet.

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