Hocheifel - Auf den Spuren der Ordensritter

Art:

Rundwanderung in Marathondistanz

Länge:

42 km

Wanderregion:

Hocheifel

Schwierigkeitsgrad:

sehr schwer

Bewertung:
Eifel


Seit 1162 besaß der Johanniterorden hier einen Herrenhof, Komturei genannt. Das ehemalige Gehöft gleich neben der Pfarrkirche „St. Johannes der Täufer“ wird von den Watzmännern in Augenschein genommen, bevor es ausgangs des Eifelstädtchens bergauf nach Wirft geht. Breite, zum Teil asphaltierte Wander- und Wirtschaftswege führen über einen Bergrücken hinweg in das idyllisch gelegene Wirftbachtal hinein. Im Talgrund treffen die Wanderer auf die Kapelle „Müllenwirft“.
 

Bergkameraden an der Kapelle Müllenwirft


Hier errichtete der Johanniterorden dereinst einen Hof mit Mühle, zu der auch die Kapelle „Not Gottes“ gehörte. Das kleine Kirchlein wurde 1823 abgerissen, von fleißigen Händen im Jahre 1988 neu aufgebaut und ist heute wieder ein viel besuchter Wallfahrtsort. Wir durchqueren den Ort Wirft und wandern entlang des Wirftbaches hinüber zur Kirche „St. Johannes Baptist“ in Kirmutscheid.

Chorraum der Kirche St. Johannes Baptist in Kirmutscheid


Sie gleicht einer Wehrkirche, liegt auf einer Anhöhe und ist mit dem Wirken des Johanniterordens eng verbunden, wie Bergkamerad Patrick Fehling bei der interessanten Kirchenführung zu berichten weiß. Das vom Trierbach umflossene Kirchlein wurde 1214 von Graf Ulrich von Nürburg erbaut und ist dem Schutzpatron der Schäfer, dem Hl. Wendelinus geweiht. Auch das alte, hervorragend restaurierte nebenstehende Pfarrhaus aus dem Jahre 1709 ist überaus sehenswert und wird von den Watzmännern bewundert.

Kommentare  

 
# Alm-Öhi 2015-02-02 12:51
:D :D :D
 
 
# Fry 2015-02-01 01:58
Das "Das Müllerskreuz" -Bild ist wirklich gut gelungen. Neblig wie in einem alten Ritterfilm :o
 

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