Dachsteingebirge III. Simonyhütte - Südwandhütte

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Grandioser Sonnenaufgang an der Simonyhuette
  • 002 - Seilschaft auf dem Hallstaetter Gletscher
  • 003 - Kurze Rast auf dem Hallstaetter Gletscher
  • 004 - Spuren im Schnee auf dem Hallstaetter Gletscher
  • 005 - Seilschaft auf dem Hallstaetter Gletscher
  • 006 - Kletterei am Schulteranstieg zum Hohen Dachstein
  • 007 - Im Schulteranstieg zum Hohen Dachstein
  • 008 - Blick auf die Randkluft-Gletscherspalte

 

Von der Simonyhütte über den Hohen Dachstein zur Dachstein-Südwandhütte, 10 Std.

 

Der Gipfel des Hohen Dachsteins ist das Ziel des dritten Bergwandertages. Glutrot geht die Sonne hinter der Gebirgskette auf, als die Bergkameraden die Simonyhütte verlassen und durch wildes, wegloses Karstgelände zum Hallstätter-Gletscher hinauf marschieren. Als man die Gletscherzunge erreicht, werden Steigeisen angelegt. Über blankes Eis stapft die achtköpfige Seilschaft sodann stramm bergan. Rechts und links der Route zeigen sich immer wieder tückische Gletscherspalten, die vom Bergführer Christian Treimer stets sicher umgangen werden.

 

Die Seilschaft auf dem Hallstätter Gletscher

  

Im Mittelteil flacht das Gletschergelände merklich ab. Eine Menge Schnee bedeckt hier das Eis und die Watzmänner brechen auf dem riesigen Firnfeld oftmals bis zu den Oberschenkeln ein, nicht wissend ob man gerade in einer Gletscherspalte hängt oder einfach nur im Schee eingesunken ist.

 


 

Bildergallerie

 

  • 001 - Grandioser Sonnenaufgang an der Simonyhuette
  • 002 - Seilschaft auf dem Hallstaetter Gletscher
  • 003 - Kurze Rast auf dem Hallstaetter Gletscher
  • 004 - Spuren im Schnee auf dem Hallstaetter Gletscher
  • 005 - Seilschaft auf dem Hallstaetter Gletscher
  • 006 - Kletterei am Schulteranstieg zum Hohen Dachstein
  • 007 - Im Schulteranstieg zum Hohen Dachstein
  • 008 - Blick auf die Randkluft-Gletscherspalte
 

Nachdem der Gletscher überschritten ist, geht es wieder in den Fels hinein. Über den Schulteranstieg, ein knackiger Klettersteig der allerdings mit Klammern, Trittstiften und einem fest verankerten Stahlseil hervorragend gesichert ist, klettern die Bergkameraden zum Gipfelkreuz des Hohen Dachstein empor. Aus einer Höhe von 2.995 Metern über NN genießen die Bergsteiger sodann die herrlichen Aussichten bis weit in die Ostalpen hinein, auf den Gosau- und den Hallstätter-Gletscher und den Gosaukamm. Viel Zeit bleibt jedoch nicht, um dies alles zu bewundern. Aufziehende Nebelschwaden zeigen einen bevorstehenden Wetterumschwung an.

 

Die Watzmänner auf dem Hohen Dachstein, 2.995 m

  

Alsbald macht man sich daher an den Abstieg vom Gipfel, der über den Randkluft-Klettersteig erfolgt. Hier ist das ganze Klettergeschick der Bergkameraden gefordert, denn es liegen immer wieder Schneereste im schlüpfrigen Steig. Daher muss beim Abwärtssteigen jeder Tritt besonders sorgfältig gesetzt werden. Zum Schluss ist mittels Stahlstiften ein enger Kamin zu durchklettern, der steil abwärts ins Eis führt. Erneut werden Steigeisen angelegt, weist doch der Hallstätter-Gletscher an dieser Stelle eine erhebliche Neigung auf. Letztes Highlight des ausgehenden Bergtages ist die Überwindung einer gewaltigen Gletscherspalte. Die Bergwacht hat dazu eine etwa 15 Meter hohe Leiter fest installiert, die das gewaltige natürliche Hindernis überbrückt. Ein zusätzliches Sicherungsseil des Bergführers ist darüber hinaus sehr hilfreich wenn es heißt, mit Steigeisen über die engen Leitersprossen rückwärts abzusteigen.

 

Die Überwindung der Randkluft-Gletscherspalte mittels einer Leiter

  

Dabei werden die enormen Dimensionen dieser riesigen Gletscherspalte deutlich sichtbar. Tief öffnet sich der eisige Schlund unter den leicht überhängenden Eiswänden, die den Eindruck erwecken, jeden Moment einstürzen zu wollen. In der nahe gelegenen Seethalerhütte wird der überaus ereignisreiche Bergtag dann ausgiebig begossen, bevor die Watzmänner zur Dachstein-Südwandhütte absteigen, um dort zur Nachtruhe einzukehren.

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