Allgäuer Alpen - Mindelheimer Klettersteig

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Im Warmatsgundbachtal auf dem Krumbacher Hoehenweg  -
  • 002 - Blick vom Mindelheimer Klettersteig auf die Fiderepasshuette -
  • 003 - Im Mindelheimer Klettersteig - Aufstieg zum Noerdlichen Schafalpenkopf -
  • 004 - Im Mindelheimer Klettersteig - Kletterei am Noerdlichen Schafalpenkopf -
  • 005 - Im Mindelheimer Klettersteig - Kleiner Ueberhang am Noerdlichen Schafalpenkopf -
  • 006 - Im Mindelheimer Klettersteig - Kletterei am Noerdlichen Schafalpenkopf -
  • 007 - Blick vom Noerdlichen Schafalpenkopf, 2.320 m auf die Fiderepasshuette  -
  • 008 - Im Mindelheimer Klettersteig  ueber den Grat der Schafalpenkoepfe -

 

Nach kurzer Rast wird die Gipfelkrone des Mittleren Schafalpenkopfes überschritten. Schon wartet wieder ein 160 Meter tiefer Steilabstieg auf die Kletterer, der mittels Steigbügeln und Trittstiften entlang einer senkrecht abfallenden Felswand im Rückwärtsklettern gemeistert werden muss. Trittsicher und schwindelfrei sollte man daher schon sein, wenn man im Mindelheimer unterwegs ist, denn der Blick in den Abgrund ist zumindest für Anfänger ein wenig beängstigend. Um eine Scharte zu queren, ist zudem noch ein gewaltiger Spreizschritt erforderlich.

 

Leiterbrücke im Mindelheimer Klettersteig

  

Im unteren Abschnitt führen im Gehgelände schmale Pfade weiter bergab und dann wieder in leichter Kletterei höhengleich am Grat entlang. Schließlich wird der Einstieg in die Wand zum Südlichen Schafalpenkopf erreicht. Im steilen Fels ist gleich zu Beginn eine Scharte zu durchklettern, die letztendlich in einen engen Spalt hineinführt. Um diesen Engpass zu überwinden, ist ungesicherte Kletterei bis hin zum II. Grad erforderlich. Weiter oben geht es dann wieder leichter in den plattigen Fels hinein. Hier sind die Sicherungen sehr üppig gesetzt und es macht tierischen Spaß über Stahlbügel zum dritten Gipfel des Tages aufzusteigen. Aus einer Höhe von 2.272 Metern genießen wir vom Südlichen Schafalpenkopf erneut das herrliches Gipfelpanorama der Allgäuer Alpenkette.

 

Gipfelpanorama vom Südlichen Schafalpenkopf

  

Der Blick schweift hinüber zur Rappenseehütte am Fuße des Biberkopfes. Dabei werden Erinnerungen wach an die Bergwanderung des Wanderjahres 2000 über den Heilbronner Höhenweg. Der nun folgende unweigerliche Abstieg gestaltet sich anfangs recht einfach. Erst im unteren Bereich ist im Rückwärtsgang durch eine ungesicherte Rinne abzuklettern. Hier muss man sich die Tritte im Fels selber suchen. Auch ein fest verankertes Drahtseil sucht man hier vergebens.
 

Du bist nicht angemeldet. Logge Dich bitte ein, um Kommentare abzugeben.

-
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok