Wettersteingebirge - Angriff auf die Zugspitze

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Start zum Zugspitzanstieg um 06.00 Uhr in Hammersbach -
  • 002 - Zugspitzanstieg durch das Hoellental entlang des Hammersbaches -
  • 003 - Zugspitzanstieg - Im Eingangsbereich zur Hoellentalklamm -
  • 004 - Zugspitzanstieg - Ueber Stege und Bruecken und Tunnel durch die  Hoellentalklamm -
  • 005 - Zugspitzanstieg durch die  Hoellentalklamm -
  • 006 - Zugspitzanstieg - Rast in der Hoellentalangerhuette -
  • 007 - Zugspitzanstieg auf Eisenklammern durch die Leiter -
  • 008 - Zugspitzanstieg - Im unteren Klettersteig -

 

Von Hammersbach durch die Höllentalklamm zum Höllenferner und zurück,  13:00 Std.

 

Die klassische Route über Leiter, Brett und Höllentalferner zum Zugspitzgipfel fasziniert jeden Alpinisten in besonderem Maße, beinhaltet diese Klettertour doch die ganze Vielfalt einer herausragenden Hochgebirgslandschaft. Tosende Wasser in einer engen Klamm, bewaldete Geröllfelder auf dem Höllentalanger, gähnende Abgründe im Bereich von Leiter und Brett, eine Gletscherquerung und zum Schluss ein rassiger Klettersteig machen die 2.200 Höhenmeter auf Deutschlands höchsten Gipfel zu einem herausragenden Bergerlebnis. Um 06:00 Uhr in der Früh’ machen sich die Watzmänner in Hammersbach auf den Weg und wandern bei Nieselregen in das Höllental hinein. Eine Weile geht es am rauschenden Hammersbach entlang. Dann windet sich der Bergpfad über Serpentinen in den Hang hinein. Auf breiten Forstwegen und später über einen felsigen Steig, der stramm bergan führt, gelangen die Bergkameraden zur Klammeingangshütte. Hier, zwischen Waxenstein- und Blassenkamm hat sich der Hammersbach auf einer Länge von 1.000 Metern in das Wettersteingebirge hineingesägt und dabei eine einzigartige, überaus enge Schlucht geschaffen. Seit 1905 ist die Höllentalklamm mit großem Aufwand für Bergwanderer begehbar gemacht worden. Über Stege und Treppen, auf Brücken und in schwierigen Passagen auch durch mehrere beleuchtete Felsentunnel geht es steil bergauf ständig am tosenden Hammersbach entlang.

 

Durch Tunnel und über Holzstege durch die Höllentalklamm

 

 

Durch die starken Regenfälle der letzten Tage führt der Gebirgsbach enorm viel Wasser. Gewaltige Felsblöcke versperren den schäumenden und zu Tal stürzenden Wassermassen überall den Weg. Viele Felsenriegel quer zum Bachlauf verursachen immer wieder kleine Wasserfälle, über die der Hammersbach tosend in tiefe Gumpen stürzt, um sich von dort aus den Weg durch die enge Schlucht zu erschließen. Von den lotrecht aufragenden Felswänden rechts und links des Gewässers stürzen an unzähligen Stellen kleine Nebenbäche in die Klamm hinein. Die Watzmänner werden also von allen Seiten ordentlich geduscht. Trotzdem genießen die Bergkameraden dieses herrliche Naturschauspiel. Ziemlich durchnässt treten wir schließlich aus der Klamm heraus und überschreiten den Hammersbach in seinem Oberlauf auf einem schmalen Steg. Überall sind hier noch die Reste eines alten Elektrizitätswerkes zu sehen. Sie stammen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg, als auf dem Höllentalanger noch Bergbau betrieben wurde.

 

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