Berchtesgadener Alpen - Watzmannüberschreitung

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Watzmannueberschreitung - Start an der Wimbachbruecke in Ramsau -
  • 002 - Watzmannueberschreitung - In der Wimbachklamm -
  • 003 - Watzmannueberschreitung - In der Wimbachklamm -
  • 004 - Watzmannueberschreitung - An der Stubenalm beim Aufstieg zum Watzmannhaus -
  • 005 - Watzmannueberschreitung - An der Mitterkaseralm -
  • 006 - Watzmannueberschreitung - Rast auf der Mitterkaseralm -
  • 007 - Watzmannueberschreitung - Die Mitterkaseralm beim Aufstieg zum Watzmannhaus -
  • 008 - Watzmannueberschreitung - Hoher Goell und Hohes Brett beim Aufstieg zum Watzmannhaus -

 

2. Teil: Watzmann-Hocheck - Mittelspitze - Südspitze - Wimbachgrieshütte, 08:00 Std. 

 

Gut griffiger Fels, der allerdings durch die vielen Begehungen extrem glatt poliert ist, führt vom Watzmann-Hocheck ein kurzes Stück bergab. Dann geht es über eine Rampe an Drahtseilsicherungen, in die man sich einhängen kann, wieder hinauf in den steilen Fels. Mal führt die Route direkt über die Gratschneide, dann wieder rechts oder links des Zackengrates in ständigem Auf und Ab zur Mittelspitze hinüber, deren mächtiger Gipfelstock immer näher rückt.

 

 

Bergkameraden klettern über den Watzmanngrat

  

Ein letzter steiler Anstieg ist zu meistern, dann stehen die Watzmänner auf der Mittelspitze, mit 2.713 Metern über NN dem höchsten Watzmanngipfel. Vom Gipfelkreuz schweift der Blick zurück zum Hocheck, hinüber zum Hochkaltermassiv und voraus auf die Südspitze, das nächste Gipfelziel des heutigen Tages. Auch von der Mittelspitze wissen die Tiefblicke sehr zu begeistern. Der Königssee ist jetzt deutlich auszumachen und die lotrechten Abbrüche der Watzmannostwand, eine der gewaltigsten Felswände in den Ostalpen, beeindrucken die Bergsteiger sehr. Ungleich länger und schwieriger zeigt sich die Überschreitung im weiteren Verlauf. Der Grat wird deutlich schmäler und das Gelände fällt jetzt nach links fast senkrecht in die Ostwand hinein. Aber auch rechter Hand bricht der Fels nicht weniger steil ins Wimbachtal ab. So ist überaus bedachtsames Klettern erforderlich, um mehrere ungesicherte Stellen im ersten Klettergrad zu durchsteigen.

 

Die Watzmänner auf der Watzmann-Südspitze, 2.712 m

  

Ausgesetzte Felsbänder, mehrere steinerne Rinnen und eine kaminähnliche Passage werden auf dem Weg zum letzten Watzmanngipfel durchklettert. Trotz allem bleibt immer wieder Zeit, die grandiosen Tiefblicke ins Wimbachtal und hinunter zum Königssee zu genießen. Mit der Südspitze wird schließlich auch der dritte Watzmanngipfel mit Bravour genommen.

 

Du bist nicht angemeldet. Logge Dich bitte ein, um Kommentare abzugeben.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok