Dolomiten-Brenta IV. Agostini-Hütte - Brentei-Hütte

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Aufbruch an der Agostini-Huette
  • 002 - Watzmaenner an der Agostini-Huette
  • 003 - Aufstiegsroute zum Castiglione-Klettersteig
  • 004 - Verregneter Einstieg in den Castiglione-Klettersteig
  • 005 - Rast auf dem Weg zur Apostoli-Huette
  • 006 - Im Felsenmeer an der Apostoli-Huette
  • 007 - Die Bergkapelle der Apostoli-Huette
  • 008 - Die Watzmaenner an der Apostoli-Huette

 

Agostini-Hütte . Klettersteig Sentiero Castiglioni - Brentei-Hütte, 8 Std.

 

Am vierten Bergtag in der Brenta sieht die Routenplanung einen hochalpinen Übergang von der Agostini-Hütte zur Apostoli-Hütte vor, für den stabiles Hochdruckwetter eigentlich die ideale Voraussetzung gewesen wäre. Ein bedeckter Himmel und kurz darauf einsetzender Nieselregen machen jedoch schnell die Hoffnung der Watzmänner zunichte, den Castiglione-Klettersteig trockenen Fußes zu durchsteigen. So ist die Stimmung etwas gedrückt, als die Gruppe die 2.410 Meter hoch gelegene Agostini-Hütte, mit ihrer beeindruckenden Bergkapelle, verlässt und auf einen Serpentinenpfad in die Flanke der Cima Susat hineinsteigt.

 

Aufstieg von der Agostini-Hütte zum Klettersteig Sentiero Castiglioni

  

Am Fuße einer senkrecht aufragenden Felswand wird kurz darauf der Einstieg in den Klettersteig erreicht. Eine wenig vertrauensvoll aussehende und leicht gekrümmte Eisenleiter führt steil nach oben und verschwindet in luftiger Höhe im Brentanebel. Diese Ferrata ist Teil des Bocchetteweges und besteht eigentlich nur aus aneinander gereihten senkrechten Leitern, die eine Höhendifferenz von 300 Metern im Aufstieg überwinden. Einige Kletterstellen, das Durchsteigen einer Rinne und eine kurze ziemlich ausgesetzte Querung über ein schmales Felsenband sorgen für Abwechslung beim Bergsteigen. Auch an diesem Tag macht den Watzmännern die nasse Witterung sehr zu schaffen. Die Finger die ans Drahtseil greifen sind eiskalt und der Regen peitscht den Kletterern ins Gesicht. Nur hin und wieder werden Fotos geschossen, um die wertvolle Kameraausrüstung nicht unnötig der Nässe auszusetzen.

 

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