Vulkaneifel - Grafschaft-Pfad bei Manderscheid

Art:

Rundwanderung

Länge:

15 km

Wanderregion:

Vulkaneifel - Liesertal

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

  • 001 - Die Bergkameraden beim Start in den Grafschaft-Pfad
  • 002 - Blick vom Grafschaft-Pfad auf Ober- und Niederburg
  • 003 - Unterwegs im Grafschaft-Pfad
  • 004 - Grafschaft-Pfad - Rast an der Weifelsjunk-Huette
  • 005 - Felsige Steige im Grafschaft-Pfad
  • 006 - Traumhafte Routenfuehrung im Grafschaft-Pfad
  • 007 - Die Watzmaenner auf dem Grafschaft-Pfad
  • 008 - Grafschaft-Pfad - Blick hinab ins Liesertal

 

Mit dem Partnerweg des Eifelsteigs durch die Manderscheider Grafschaft

 

Die Filetstücke der Vulkaneifel rund um Manderscheid kann man mit dem Grafschaft-Pfad, einem Partnerweg des Eifelsteigs, auf 15 Wanderkilometern durchstreifen. Zwei sehens- und erlebenswerte Burgruinen, das wildromantische Liesertal und herrliche Weitblicke von der Hochfläche bei Laufeld über die Manderscheider Grafschaft begeistern jeden Eifelkenner. Schmale Pfade und Wurzelsteige in Premiumqualität entlang rauschender Bachläufe sorgen darüber hinaus für ein Wandervergnügen der besonderen Art.

 

Vom Wanderparkplatz im Kurgarten von Manderscheid folgen die Watzmänner bei strahlendem Sonnenschein der Beschilderung des Grafschaft-Pfades in den Steilhang des Liesertales hinein. Stets auf Höhe bleibend folgt die Routenführung dem windungsreichen Lauf der Lieser flussabwärts. Schon bald sind linker Hand die Manderscheider Burgen, Ober- und Niederburg, aus der Vogelperspektive zu bewundern.

 

 

Blick vom Grafschaft-Pfad auf die Manderscheider Burgen (gezoomt)

 

Die Oberburg findet erstmalige Erwähnung im Jahre 973. Sie verfügte dereinst über eine dreieckige Außenmauer. Von ihrem fünfstöckigen Bergfried hat man einen herausragenden Blick auf die Niederburg, die Stadt Manderscheid und hinab ins Liesertal. Unterhalb der Oberburg ragt, nur einen Steinwurf entfernt, die Ruine der Niederburg auf. Erstmals erwähnt im Jahre 1173, wird das mittelalterliche Gemäuer gleich auf drei Seiten von der Lieser umflossen und dadurch von der Oberburg getrennt. Dem einstigen Burgherren Dietrich III. von Manderscheid wurde im Jahre 1457 der Reichsgrafentitel verliehen. Deshalb wird noch heute die Region rund um den Eifelort als Grafschaft bezeichnet. Beide Burgen wurden 1794 von den Franzosen zerstört und sind seit 1899 im Besitz des Eifelvereins. Eine Besichtigung ist allemal lohnend und sehr zu empfehlen.

 

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