Wilder Kaiser II. Gruttenhütte - Ellmauer Halt - Fischbachalm

 

Bildergallerie

 

  • 001 - 2. Bergtag - Dunkle Regenwolken haengen ueber dem Hans-Berger-Haus
  • 002 - 3. Bergtag - Abmarsch am Hans-Berger-Haus
  • 003 - Alpensalamander beim Aufstieg zum Kopftoerl
  • 004 - Ein kritischer Blick faellt auf die  Regenwolken
  • 005 - Bergwanderrast beim Aufstieg zum Kopftoerl
  • 006 - Bergkameraden beim muehsamen Aufstieg zum Kopftoerl
  • 007 - Im verregneten Klettersteig am Kopftoerl
  • 008 - Im Klettersteig am Kopftoerl

 

Gruttenhütte - Ellmauer Halt - Fischbachalm, 12:00 Std.

 

Bei der Bergwanderung im Kaisergebirge schlägt das Wetter so manche Kapriole und macht den Watzmännern das Leben schwer. Am zweiten von fünf Bergtagen ist die Durchsteigung des Kufsteiner Klettersteiges geplant, ein schwieriger Eisenweg der Kategorie „D“. Trotz des sonnigen Wetters muss die Gruppe das Unternehmen mitten im Klettersteig abbrechen. Dunkle Wolken ziehen über dem Kaisergebirge auf und der weitere Anstieg erscheint zu gefahrvoll. So wandert man mit dem Güttlersteig wieder zum Anton-Karg-Haus hinab und steigt am gleichen Tag noch zum Hans-Berger-Haus hinauf.

 

 

Dunkle Wolken über dem Hans-Berger-Haus

  

In der Nacht gehen starke Regengüsse nieder, die ein vollständiges Umplanen der Route erforderlich machen. Am dritten Tag klettert die Gruppe daher nicht mit dem Kaiserschützensteig zur Ellmauer Halt hinauf, sondern quert über das etwas leichtere, aber regennasse 2.058 Meter hohe Kopftörl zur Gruttenhütte hinüber.

 


 

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  • 001 - 2. Bergtag - Dunkle Regenwolken haengen ueber dem Hans-Berger-Haus
  • 002 - 3. Bergtag - Abmarsch am Hans-Berger-Haus
  • 003 - Alpensalamander beim Aufstieg zum Kopftoerl
  • 004 - Ein kritischer Blick faellt auf die  Regenwolken
  • 005 - Bergwanderrast beim Aufstieg zum Kopftoerl
  • 006 - Bergkameraden beim muehsamen Aufstieg zum Kopftoerl
  • 007 - Im verregneten Klettersteig am Kopftoerl
  • 008 - Im Klettersteig am Kopftoerl

 

Eine leichte Wetterbesserung ist am vierten Bergtag zu verzeichnen. Daher entschließt man sich Bergführer Christian Treimer zur südseitigen Besteigung der Ellmauer Halt über den Gamsängersteig. Gut gerüstet mit Klettergurt und Helm geht es von der Gruttenhütte über ein ausgedehntes Schuttkar steil bergan zum Einstieg in den Klettersteig. In leichter Kletterei auf- und absteigend auf den sogenannten "Gamsängern", wie man die ausgesetzten Schrofenbänder bezeichnet, gelangen die Bergkameraden zur Jägerwand-Treppe. Auf insgesamt 74 Trittbügeln ist hier eine Wand zu queren.

 

In der Jägerwandtreppe im Gamsängersteig

  

Dann folgt teilweise gesichertes Blockgelände. Im oberen Teil wird über eine schräge Rampe die Schlüsselstelle durchstiegen, um danach wieder in leichteres Gelände zu gelangen. Kurz unterhalb des Gipfels treffen die Watzmänner auf das Babenstuberhüttchen, eine kleine Biwakhütte für Notfälle. Wenige Drahtseilversicherungen sind jetzt noch zu überwinden, bevor die Bergsteiger von der 2.344 Meter hohen Ellmauer Halt die herrliche Rundumsicht genießen können.

 

Die Watzmänner auf der Ellmauer Halt, 2.344 m

 

Vom höchsten Kaisergipfel fällt der Blick auf die weit entfernten Hohen Tauern, die Zillertaler und die Stubaier Alpen. Aber auch die schönen Nahblicke auf das Sonneck, die Karlspitzen und die Ackerlspitze laden zum Verweilen ein.

 


 

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  • 001 - 2. Bergtag - Dunkle Regenwolken haengen ueber dem Hans-Berger-Haus
  • 002 - 3. Bergtag - Abmarsch am Hans-Berger-Haus
  • 003 - Alpensalamander beim Aufstieg zum Kopftoerl
  • 004 - Ein kritischer Blick faellt auf die  Regenwolken
  • 005 - Bergwanderrast beim Aufstieg zum Kopftoerl
  • 006 - Bergkameraden beim muehsamen Aufstieg zum Kopftoerl
  • 007 - Im verregneten Klettersteig am Kopftoerl
  • 008 - Im Klettersteig am Kopftoerl

 

Der Abstieg zur Gruttenhütte erfolgt über die Aufstiegsroute. Nach kurzer Trinkpause durchklettert die Gruppe noch den Jubiläumssteig, eine einfache Ferrata der Kategorie A/B, in der mehrere Eisenleitern, Trittstifte und Eisenbügel an den recht ausgesetzten Passagen als Kletterhilfen zum Einsatz kommen.

 

Im Jubiläumssteig auf dem Weg zum Ellmauer Tor

 

Serpentinenpfade über schotteriges Gestein führen dann hinauf zum Ellmauer Tor. Bei der Rast auf dem 2.078 Meter hohen hochalpinen Übergang in die Steinerne Rinne zieht dichter Nebel auf. Das Wetter scheint erneut umzuschlagen. So ist Eile geboten, als man über Schotter und loses Blockgestein in die nordseitig abfallende Route einsteigt.

 

Neblige Rast am Ellmauer Tor vor dem Einstieg in die Steinerne Rinne

 

In der Steinernen Rinne werden wenig später die Klettergurte angelegt, um die mit Drahtseilen versehenen Kletterstellen im steil abfallenden Kalkgestein zu durchsteigen. Leichter Nieselregen setzt Gott sei Dank erst ein, als man die letzten gefahrvollen Felspassagen hinter sich gelassen hat. Starkregengüsse begleiten die Watzmänner dann noch auf dem Forstweg zum Berggasthof Fischbachalm, in dem man dann völlig durchnässt nach einem 12stündigen Bergtag zur Nachtruhe einkehrt

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