Nordeifel - Buntsandsteinroute - Kreuzau - Abenden

Art:

Streckenwanderung

Länge:

20 km

Wanderregion:

Nordeifel - Buntsandsteinroute

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

  • 001 - Buntsandsteinroute - Watzmaenner beim Start in Kreuzau
  • 002 - Buntsandsteinroute - Am Ufer der Rur
  • 003 - Buntsandsteinroute - Birkenallee in den Rurauen
  • 004 - Herbstnebel liegen ueber den Rurauen
  • 005 - Auf der Buntsandsteinroute im Rurtal
  • 006 - Herbstbunte Waldsaeume in der Buntsandsteinroute
  • 007 - Bergkameraden auf der Buntsandsteinroute
  • 008 - Buntsandsteinroute - Waldkapelle auf dem Mausauel
 

Die Streckenführung lässt wahrhaftig keine Wünsche offen und niemals Langeweile aufkommen. Während linker Hand oftmals bizarre Buntsandsteinformationen in den Himmel wachsen, fällt rechts des schmalen Waldpfades der Steilhang stets ins Bodenlose. Das ist Wandergelände wie es die Watzmänner mögen. Steinerne Stufen und abwärts führende Felsentreppen geleiten die Bergkameraden schließlich zum imposanten Hindenburgtor.

 

Die Buntsandsteinroute läuft durch das Hindenburgtor

 

Die Buntsandsteinroute durchquert diesen gewaltigen Durchlass im Fels, der im Erdmittelalter vor 220 Millionen Jahren entstanden ist. Nächstes Highlight entlang der Route ist die Christinenlay. Vom Geländer bewehrten Felsenbalkon genießen die Bergkameraden die Aussichten ins Rurtal und auf Burg Nideggen, die auf der gegenüberliegenden Anhöhe empor ragt.



Blick von der Christinenlay ins Rurtal und auf Burg Nideggen

 

Noch mehrere begehbare Buntsandsteinformationen mit immer wieder neuen Eindrücken werden passiert, bevor die Wanderer die Eifelstadt Nideggen erreichen. Ein kurzer obligatorischer Abstecher von der Buntsandsteinroute führt hinauf zur Burg Nideggen. Die Grundsteinlegung der gewaltigen Feste erfolgte im Jahre 1177. Im Mittelalter befand sich das Gemäuer im Besitz der Grafen von Jülich und genoss den Ruf uneinnehmbar zu sein.

Im Burghof von Burg Nideggen

 

Trotzdem ereilte die Anlage das gleiche Schicksal vieler mittelalterlicher Burgen. Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie 1689 von den Truppen Ludwigs XIV., der den Beinamen Sonnenkönig trägt, erobert und zerstört. Heute befindet sich die restaurierte rechteckige Höhenburg im Besitz des Kreises Düren und beherbergt ein sehenswertes Burgmuseum.

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