Besteigung der Wildspitze

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Aufstieg zur Breslauer-Huette
  • 002 - Aufstieg zur Breslauer-Huette
  • 003 - Breslauer Huette,2.844 m
  • 004 - An der Breslauer-Huette v.l. Helmut Seiwert, Reiner Gasper, Volker Koenig
  • 005 - Breslauer Huette vor dem Aufstieg zum Wilden Mannle
  • 006 - Beim Aufstieg zum Wilden Mannle
  • 007 - Gipfelbild vom Wilden Mannle, 3.011m
  • 008 - Blick auf den Rofenkargletscher

 

Leider ist dies heute nicht der Fall. Statt dessen sind Schnee und Nebel angesagt, die eine grandiose Rundumsicht auf die Gipfel der Ötztaler Alpen vereiteln. Die Wetterprognose für den nächsten Tag, dem Aufstiegstag zur Wildspitze, ist allerdings viel versprechend. Es soll kalt und frostig werden. Niederschläge sind nicht zu erwarten, also ideale Bedingungen für den Sturm auf den Gipfel.

 

Nebliges Gipfelbild vom Wilden Mannle, 3.011 m

  

Nach einem kurzen Bergsteigerfrühstück beginnt dann am 13.08.2016 um 5:30 Uhr der eigentliche Aufstieg von der Breslauer Hütte zur Wildspitze. Wie die Wettervoraussage prognostizierte, erwartet uns ein wolkenloser und frostiger Morgen. Zügig erreichen wir auf einer Höhe von 3.200 Metern die spärlichen Reste des Mitterkarferners. Vor uns liegt jetzt eine 45 Grad steile Gletscherrinne, großzügig bedeckt mit verharschtem Schnee. So können wir sicher und ohne das lästige Anlegen von Steigeisen aufsteigen.

 

Die Watzmänner beim Einstieg zur 45 Grad steilen Mitterkarrinne

 

In der Mitte der Rinne führt uns die Route dann links schwenkend über einen Klettersteig mit dem Schwierigkeitsgrad B/C hinauf zum 3.468 m hoch gelegenen Mitterkarjoch. Hier treffen wir auf den weitläufigen und spaltenreichen Taschachferner, der von der Wildspitze ins Pitztal fließt.

 

Die Bergkameraden auf dem Taschachferner

 

Inzwischen ist auch die Sonne zum Vorschein gekommen und lässt das Firnfeld im gleißenden Sonnenlicht erstrahlen. Da der Gletscher mit sehr viel hartem Schnee bedeckt ist, sind die meisten Spalten am frühen Morgen noch gut verschlossen und relativ gefahrlos zu überwinden.

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