Besteigung der Wildspitze

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Aufstieg zur Breslauer-Huette
  • 002 - Aufstieg zur Breslauer-Huette
  • 003 - Breslauer Huette,2.844 m
  • 004 - An der Breslauer-Huette v.l. Helmut Seiwert, Reiner Gasper, Volker Koenig
  • 005 - Breslauer Huette vor dem Aufstieg zum Wilden Mannle
  • 006 - Beim Aufstieg zum Wilden Mannle
  • 007 - Gipfelbild vom Wilden Mannle, 3.011m
  • 008 - Blick auf den Rofenkargletscher

Nach einer weiteren Stunde befinden wir uns auf einer Seehöhe von 3.700 Metern am felsigen Fuß des Wildspitz-Südgipfels. Hier werden die Steigeisen angelegt, da es überaus steil und stark vereist, im kombinierten Gelände bergwärts geht.

 

Am Fuße des Südgipfels

 

Die spitzen Zacken der Steigeisen erweisen sich im Fels als sehr bissig und überaus brauchbar. Die letzten Höhenmeter klettern wir dann im 2. Grad und erreichen um 10:00 Uhr den 3.770 m hohen Südgipfel der Wildspitze. Damit ist der zweithöchsten Berg Österreichs, der nur noch vom Großglockner um 28 Meter übertroffen wird, von den Watzmännern bezwungen.

 

Die drei Watzmänner auf dem Gipfel der Wildspitze, 3.770 m

 

Nach ausgiebiger Gipfelrast steigt wir über die Aufstiegsroute wieder zu Tal. Der Abstieg zeigt sich dann gefahrvoller als erwartet, ist doch der Schnee in der 45 Grad steilen Rinne des Mitterkarferners inzwischen recht sulzig geworden. Deshalb ist ein Abseilen durch den Bergführer erforderlich, um den Abstieg nicht im freien Fall und innerhalb von 10 Sekunden hinter sich zu bringen.

 

In der steilen Mitterkarrinne ist beim Abstieg Abseilen erforderlich

 

Um 13:30 Uhr erreichen wir wohlbehalten die Breslauer Hütte. Nach einer Hütteneinkehr geht weiter talwärts nach Vent, um von dort aus die Heimreise anzutreten.
Diese hochalpine Tour in den Ötztaler Alpen ist sicherlich eines der absoluten Highlights in der nunmehr 25jährigen Geschichte der Bergkameradschaft DIE WATZMÄNNER. Dabei war das Glück auf unserer Seite. Schließlich fanden wir mit den guten Wetter- und Schneeverhältnissen ideale Bedingungen vor, um diese tolle Gipfelbesteigung in die Tat umzusetzen.

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