Moselsteig 22. Etappe Löf - Kobern-Gondorf

Art:

Streckenwanderung

Länge:

15 km

Wanderregion:

Moseltal - Moselsteig

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Hunsrück - Naheland

 

Bildergallerie

 


  • 001 - Start in die Moselsteigetappe an der Pfarrkirche in Loef
  • 002 - Die Mosel bei Loef
  • 003 - Blick hinauf zur Burg Thurant
  • 004 - Traumhafte Talblicke ins Moseltal vom Moselsteig
  • 005 - An der Burg Thurant
  • 006 - Blick von Burg Thurant ins Moseltal
  • 007 - Der Weinort Alten im Moseltal
  • 008 - Ausgesetzte Pfade im Moselsteig

Eine aussichtsreiche geschichtliche Zeitreise im Moseltal

 

Die fünfzehn Kilometer lange 22. Etappe des Moselsteiges von Löf nach Kobern-Gondorf ist eine Reise durch die Zeit, setzen doch das mittelalterliche Flair der Burg Thurant und die geschichtlichen Hintergründe der Wallfahrten auf den Bleidenberg herausragende geschichtliche und kulturelle Akzente. Traumhafte Panoramablicke ins weitläufige Moseltal und auf die Erhebungen der Osteifel bereichern die Route ungemein. Breite Wald- und Wiesenwege, felsige Pfade und alpine Steige sorgen darüber hinaus für eine abwechslungsreiche Streckenführung.

 

Blick vom Moselsteig ins Moseltal

 

Die Watzmänner starten am Bahnhof von Löf in die Moselsteigetappe und wandern auf asphaltiertem Grund eine Weile am Moselufer entlang. An der Pfarrkirche von Löf trifft die Gruppe dann auf den Moselsteig, der über eine Straßenbrücke zum jenseitigen Flussufer hinüber führt. Sogleich geht es windungsreich in den Hang hinein und durch Weingärten ständig bergauf. Burg Thurant, die auf einem felsigen Bergsporn hoch über dem breiten Strom bereits von Weitem zu sehen ist, rückt immer näher.


Burg Thurant auf einem Felsensporn hoch über dem Moseltal

 

Ein letzter Aufschwung über uralte Weinbergtreppen ist noch zu meistern, dann stehen die Watzmänner vor dem Burgtor. Eine Besichtigung ist allemal lohnend, ist sie doch eine der wenigen Burgen, die zwei Bergfriede aufweist und in mittelalterlicher Zeit zwei Burgherren gleichzeitig beherbergte. Um das Jahr 1200 erbaut, war Burg Thurant nämlich im gemeinsamen Besitz der Erzbistümer von Köln und Trier. Ausgangs des Burgtores wandert die Gruppe mit dem Traumpfad Bleidenberger Ausblicke hinab nach Alken. Auf einem Felsvorsprung, oberhalb des weißen Kreuzes halten wir kurz Rast und erfreuen uns an dem herrlichen Mosel-Burgen-Panorama. Der Blick schweift hinab ins Flusstal, auf den Weinort Alken und zurück zur Burg Thurant.

Blick vom Weißen Kreuz ins Moseltal

 

Der sich zu Tal windende Felsenpfad führt uns dann hinab zur Michaelskapelle mit ihren alten Basaltkreuzen und dem unterwölbten Durchgang. Sie war dereinst die Dorfkirche des Moselortes. In Alken wenden wir uns unterhalb des Kirchleins nach rechts und verlassen den Ort sogleich wieder durch ein Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

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