Hocheifel - Müllenwirft-Schleife

Art:

Rundwanderung

Länge:

14 km

Wanderregion:

Hocheifel

Schwierigkeitsgrad:

leicht

Bewertung:
Eifel


Bildergallerie

 


  • 001 - Auf der Muellenwirftschleife bei Wimbach
  • 002 - Traumhafte Fernsichten von der Muellenwirftschleife
  • 003 - Der Fruehling erwacht in der Hocheifel
  • 004 - Die Ortschaft Kottenborn von der Muellenwirftschleife
  • 005 - Unterwegs in der Muellenwirftschleife
  • 006 - Wald- und Wiesenwege bestimmen das Streckenprofil
  • 007 - Die Ortschaft Honerath von der Muellenwirftschleife
  • 008 - Im Wirftbachtal

 

Hinter der Kottenborner Mühle führt uns die Müllenwirft-Schleife scharf links schwenkend in den Berghang hinein. In mehreren Windungen steigt die Gruppe aus dem Wirftbachtal wieder zur Anhöhe hinauf. Wir wandern eine Weile ebenen Fußes durch den lichten Forst und genießen kurz darauf den herausragenden Panoramablick auf die Ortschaft Kottenborn und weit in das Wimbachtal hinein. Auch die landschaftsprägenden Gipfel der Hocheifel, die 747 Höhenmeter messende Hohe Acht und der 623 Meter hohe Aremberg zeigen sich am Horizont.

Die Ortschaft Honerath von der Müllenwirft-Schleife

 

Die kleine Kapelle am Ortsrand von Kottenborn mit ihrem etwas gewöhnungsbedürftigen Äußeren sticht dabei ins Auge. Auch sie wird mit dem Wirken der Ordensritter in der Region in Verbindung gebracht. Wie die Annalen belegen, wurde der Bau im Jahre 1403 von der Johanniterkomturei in Adenau genehmigt. Die Kottenborner Antoniuskapelle gehört damit zu den ältesten Sakralbauten der Hocheifel.

Die Antoniuskapelle in Kottenborn

 

Leider ist das winzige Gotteshaus mit seinen herausragenden historischen Hintergründen verschlossen. So durchwandern wir die Ortschaft Kottenborn und gelangen kurz darauf wieder zur Hubertushütte im Start- und Zielort Wimbach. Hier endet eine wunderschöne Runde durch die Hocheifel.

 

Auf breiten Wiesenwegen unterwegs in der Müllenwirft-Schleife

 

Zusammenfassende Bemerkungen der Bergkameradschaft:

 

Die Müllenwirft-Schleife verdient sicherlich nicht die Bezeichnung Premiumwanderweg. Es fehlen dazu die herausragenden Eigenschaften in der Streckenführung. Schmale Pfade und felsige Steige entlang rauschender Gewässer, lotrecht aufragende Felswände, mittelalterliche Gemäuer und am Wegrand angebrachte Beschreibungen und Bezeichnungen sucht man auf der Müllenwirft-Schleife vergebens. Die Route imponiert allein durch ihren unverwechselbaren Charakter, der den wilden Charme der Hocheifel wiedergibt und geprägt ist, durch vollkommene Abgeschiedenheit und traumhafte Weitsichten über die Eifelhöhen und das Ahrgebirge. So werden auch hart gesottene Eifelfans mit der Routenführung überaus zufrieden sein.

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