Traumschleife Dünnbachpfad mit Geyerlaybrücke

Art:

Rundwanderung

Länge:

22 km

Wanderregion:

Hunsrück

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Hunsrück - Naheland

 

Bildergallerie

 


  • 001 - Blick vom Duennbachpfad auf Petershaeuserhof
  • 002 - Unterwegs im Duennbachpfad
  • 003 - Aufstieg aus dem Petershaeuser Graben
  • 004 - An der kleinsten Haengeseilbruecke am Lahrer Biotopweiher
  • 005 - Die Wandergruppe hoch ueber dem Gehlgraben
  • 006 - Schmale Hangpfade fuehren hinab ins Duennbachtal
  • 007 - Im idyllischen Duennbachtal
  • 008 - Es geht am plaetschernden Gewaesser entlang


Traumschleifenfeeling und Nervenkitzel auf einer Hängeseilbrücke

 

Deutschlands längste Hängeseilbrücke überspannt seit dem 03.10.2015 das Mörsdorfer Bachtal zwischen den Hunsrückorten Mörsdorf und Sosberg. Sie hat sich von Beginn an zu einem touristischen Highlight entwickelt, das besonders an den Wochenenden unzählige Besucher und Wanderer anlockt. Um diesem gewaltigen Trubel zu entgehen, sollte man unter der Woche die fantastische Brückenkonstruktion begehen und das Ganze mit einer Wanderung über den Dunnbach-Pfad verbinden. Diese herrliche Traumschleifenrunde läuft durch das Dünnbachtal und begeistert den Wanderer mit ihrer Idylle und Abgeschiedenheit bei einer urigen Streckenführung mit relativ hohem Pfadantel. Ein gut ausgeschilderter Verbindungsweg führt dann aus dem Dünnbachtal nach Mörsdorf, um die Geyerlaybrücke zu begehen.

 

Am Mühlgraben im Dünnbachtal

 

Die Watzmänner beginnen die Tour im Hunsrückort Zilshausen und entschließen sich, die Traumschleife entgegen der empfohlenen Richtung zu begehen. So wandert die vierköpfigen Gruppe nach dem Verlassen der Ortschaft leicht abwärts in die Feldflur hinein. Der Raps steht schon in voller Blüte und setzt grellgelbe Farbtupfer in die frühlingshafte Wiesenlandschaft, in der ansonsten die Grün- und Brauntöne dominieren. Gar nicht weit in der Ferne ist der Petershäuserhof mit seiner imposanten Pfarrkirche zu bewundern, bevor sich die Route auf schmalen Pfaden in den Wald verläuft.


Blick vom Dünnbachpfad auf den Petershäuserhof

 

Bald wieder auf breiten Forstwegen geht es ständig abwärts. Wir wandern in ein breites Tal hinein und treffen an einer Wegverzweigung auf einen Schaukelsitz. Leider ist es noch zu früh für eine Pause. So folgen wir der Streckenführung scharf rechts schwenkend und diesmal stramm bergan entlang des Petershäuser Grabens wieder zur Anhöhe hinauf. Hier tritt die Gruppe aus dem Wald heraus und wandert in Richtung Lahr. Der Dünnbachpfad streift die Ortschaft nur am Rand und führt dann über eine Hochfläche hinweg. Herrliche Fernblicke warten hier auf die Watzmänner. Die schönen Aussichten über die Hunsrückhöhen werden allerdings geschmälert durch unzählige Windräder, die sich bis zum Horizont in den Himmel recken. Traumhafte Bilder sind daher nicht zu schießen. So erfreuen wir uns an der kleinsten Hängebrücke Deutschlands am Lahrer Biotopweiher.

Die kleinste Hängeseilbrücke am Lahrer Biotopweiher

 

Ein Spaßvogel hat sie in schöner Detailarbeit angefertigt und dort als Widerpart zur Geyerlaybrücke zwischen zwei Bäumen hängend angebracht. Unter der strahlenden Frühlingssonne wandern die Bergkameraden dann in den Gehlgraben hinein. Entlang der sich ins Tal windenden Traumschleife gefallen die weiß blühenden Kirschbäume sehr.

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