Hocheifel - Geschichtsstraße bei Kelberg

Art:

Streckenwanderung

Länge:

16 km

Wanderregion:

Hocheifel

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

  • 001 - Geschichtsstrasse - Start in Kelberg
  • 002 - Geschichtsstrasse - Blick auf den Hochkelberg
  • 003 - Auf der Geschichtsstrasse am Moosbrucher Weiher
  • 004 - Geschichtsstrasse - Winterlandschaft beim Aufstieg zum Hochkelberg
  • 005 - Geschichtsstrasse - Auf dem Gipfel des Hochkelberg
  • 006 - Imposanter Wegweiser auf der Geschichtsstrasse bei Sassen
  • 007 - Geschichtsstrasse - Herrliche Fernsichten ueber die Eifelhoehen
  • 008 - Auf der Geschichtsstrasse im Wald bei Sassen


Kurz darauf streifen wir die Ortschaft Sassen. Dunkle Winterwolken hängen über der offenen Feldflur und einzeln stehende, windzerzauste Lärchen prägen das Landschaftsbild, bevor wir in den winterlichen Mischwald eintauchen. Der erste Schnee ist auch hier niedergegangen und verwandelt alles in ein einziges Wintermärchen. Immer wieder treffen wir auf diese beschilderten Basaltsäulen, die von den historischen Geschehnissen erzählen.
 

Der Winter hat die Geschichtsstraße fest im Griff

 

Mitten im Wald am „Grünen“ Weiher wurden auf frischer, “grüner”  Tat ertappte Verbrecher sofort ertränkt. Wenig später weist im Winterwald der Nachbau eines Galgens darauf hin, dass hier der Henker der Grafschaft Virneburg seinerzeit sein Werk verrichtete und hier so mancher Unglückliche durch den Strang sein Leben ließ. Ein alter Spechtbaum dient als Wegmarkierung, als die Geschichtsstraße scharf nach rechts abzweigt. 

Nachbau eines Galgens der Grafschaft Virneburg

 

Bald treten wir aus dem Wald heraus und bewundern den im Tal liegenden Eifelort Ürsfeld mit der schmucken romanischen Pfarrkirche, die dem Hl. Remaculus geweiht ist. Von Uersfeld geht es an der Dreeser Mühle vorbei in das Mühlental hinein. Weit öffnet sich hier die Landschaft. Auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg wandern wir in Richtung Gunderath. Auch hier machen Infotafeln auf Interessantes am Wegrand aufmerksam. So kann der Stollen einer ehemaligen Schwerspatgrube in Augenschein genommen werden, der im 2. Weltkrieg der Bevölkerung als Schutzraum vor Bombenangriffen diente. Am Zielort in Gunderath zieht die kleine, hervorragend restaurierte Dorfkapelle die Blicke der Watzmänner auf sich, bevor dieser frostige, hochinteressante Winterwandertag am Heilbachsee auf dem Parkplatz des nahegelegenen Sun-Parks sein Ende findet.

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