Wandermarathon durch die Westerwälder Seenplatte

Art:

Rundwanderung

Länge:

44 km

Wanderregion:

Oberer Westerwald

Schwierigkeitsgrad:

sehr schwer

Bewertung:
Westerwald


Bildergallerie

 

  • 001 - Die Marathonwanderer beim Start in Freilingen
  • 002 - Auf dem Sieben-Weiher-Weg am Brinkenweiher
  • 003 - Auf dem Sieben-Weiher-Weg am Hausweiher
  • 004 - Das Geotop Zehntgarben bei Hartenfels
  • 005 - Hartenfels liegt noch im Morgendunst
  • 006 - Auf dem Sieben-Weiher-Weg bei Schenkelberg
  • 007 - Der Sieben-Weiher-Weg bei Seegrube
  • 008 - Mit dem Wiedweg vorbei an Hofmannsweiher

Ein Härtetest in der Seenlandschaft des Oberen Westerwalds

 

Gleich drei Weitwanderwege sind in die Routenführung der Marathonwanderung 2017 der Bergkameradschaft DIE WATZMÄNNER eingebunden. So werden im Wechsel Teilabschnitte des Sieben-Weiher-Weges, der rund um und durch die Westerwälder Seenplatte läuft, des Wiedweges, er folgt der Wied von der Quelle bis zur Mündung und des Westerwaldsteiges, der bekanntermaßen von Herborn bis ins Rheintal quer durch den Westerwald führt, auf der Marathondistanz begangen. Schmale Pfade und breite Wald- und Wiesenwege bestimmen dabei das Streckenprofil. Mehrere Weiher und ein Aussichtsturm mit grandiosen Fernsichten liegen am Weg und sind die Garanten für ein abwechslungsreiches Wandererlebnis auf der insgesamt 44 Kilometer langen Marathonrunde.

 

Die Marathonwanderer beim Start am Postweiher in Freilingen

 

Bereits um 06:00 Uhr in der Früh beginnen die vier Watzmänner den Härtetest am alten Rathaus in Freilingen und wandern mit dem Sieben-Weiher-Weg durch den kühlen Forst zum Postweiher hinüber. Der Himmel ist bedeckt und das Gewässer liegt noch im Morgendunst. So sind herausragende Fotomotive eher Mangelware. Trotzdem macht es tierisch Laune, auf schmalen, holprigen Wurzelpfaden am Seeufer entlang zu wandern. Nach einem lang gezogenen Linksschwenk gerät rechter Hand auch der Brinkenweiher ins Blickfeld.


Auf dem Sieben-Weiher-Weg am Brinkenweiher

 

Der Sieben-Weiher-Weg läuft über die Dammkrone, die beide Weiher voneinander trennt und überquert dann eine Asphaltpiste. Es geht eine Weile durch die freie Feldflur. Dann wartet bereits das nächste Gewässer auf die Bergkameraden. Die Route streift den kleinen, lang gestreckten Hausweiher, der vom Holzbach gespeist wird. Alle Teiche der Westerwälder Seenplatte sind nicht natürlichen Ursprungs sondern wurden im 17. Jahrhundert von den Grafen zu Wied für die Fischzucht angelegt und dienten der Ernährung der darbenden Bevölkerung.

Der Hausweiher im Morgendunst

 

Als Natur- und Kulturlandschaft, die zum Wandern und Radeln einlädt, erlangt die Region rund um die sieben Weiher in heutiger Zeit eine immer größer werdende Bedeutung im Oberen Westerwald. Darüber hinaus haben seltene Vogelarten das Weihergebiet zum Brut- und Rastplatz auserkoren. So wurden Teile der Seenplatte aus ökologischen Gründen schon seit längerer Zeit unter Naturschutz gestellt.

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