Schluchtensteig 5. Etappe Todtmoos - Wehr

Art:

Streckenwanderung

Länge:

23 km

Wanderregion:

Südschwarzwald

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Schwarzwald


Bildergallerie

 


  • 001 - Start in der Fussgaengerzone von Todtmoos
  • 002 - Wegekreuz in Schwarzenbach
  • 003 - Unterwegs im Schluchtensteig
  • 004 - Die Wehra wird ueberschritten
  • 005 - Auf dem Schluchtensteig bei Au
  • 006 - Dorfkapelle in Au
  • 007 - Auf dem Schluchtensteig unterwegs
  • 008 - Einstieg in die Wehraschlucht

 

Dann verliert der Schluchtensteig allmählich an Höhe und windet sich in unzähligen Serpentinen in die Schlucht hinab. Wir verlassen die Bannwaldidylle und treffen wenig später im Talgrund auf einen breiten geschotterten Forstweg, dem wir nach rechts folgen. An der Azzubikanzel vorbei zieht sich die breite unspektakuläre und wenig begeisternde Piste am Hang entlang. Schließlich treten die Wanderer aus dem Wald heraus. Der Blick fällt auf die Staumauer der Wehratalsperre und in der Ferne auf Wehr, den Zielort des Schluchtensteigs.

Am der Wehratalsperre

 

Die Wehratalsperre liegt auf einer Seehöhe von 420 Metern und dient, wie der Schluchsee, der Energiegewinnung. Allerdings scheint der Pegelstand stark abgesunken zu sein. Ein großer Teil des Stauwerkes ist erkennbar trocken gefallen. Über Treppenstufen verlassen wir die Staumauer und wandern eine Weile an der Wehra entlang.

Die schäumende Wehra in der Nähe des Zielortes Wehr

 

Nach amtlich vermessenen 119 Streckenkilometern über den Schluchtensteig gelangen die Watzmänner schließlich in die Weber- und Textilstadt Wehr. Am schön restaurierten Alten Schloss wird der Endpunkt des grandiosen Fernwanderweges im Südschwarzwald erreicht. Mit Zu- und Abwegen haben die Bergkameraden auf den fünf Etappen insgesamt ca. 130 Wanderkilometer zurückgelegt und sind mächtig stolz auf diese tolle Leistung.

Am Alten Schloss in Wehr endet der Schluchtensteig

                                                                                                                                         

Zusammenfassende Bemerkungen der Bergkameradschaft:

 

Das Ausstiegsfinale des Schluchtensteiges mit der Durchwanderung der Wehraschlucht könnte kaum dramatischer in Szene gesetzt werden. Am letzten Tag zieht der Fernwanderweg noch einmal alle Register, um auch den letzten Wanderer endgültig in seinen Bann zu schlagen, was auch ganz ohne Zweifel gelingt. Anders als in der Wutachschlucht ist man entlang der Wehra meist alleine unterwegs. In einem ständigen Auf und Ab geht es in mittlerer Hanglage ausgesprochen abwechslungsreich durch den lichten Bergwald. Im zweiten Teilabschnitt der letzten Etappe glänzt die Route mit diesem herrlichen Naturwald, in dem es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt. Die konditionelle Herausforderung ist auch auf dem letzten Teil des Schluchtensteigs nicht zu unterschätzen, sind doch einige stramme Anstiege in die Steilhänge zu bewälitigen.

Im Zielort Wehr liegen 119 Wanderkilometer hinter den Wehrer Watzmännern

 

Rückblickend ist es besser, diesen herrlichen Fernwanderweg in sechs Etappen zu begehen und nicht wie wir in nur fünf Tageswanderungen. Dann hat man wesentlich mehr Zeit, die traumhaften Heidelandschaften, die wilden Schluchten und die aussichtsreichen Höhenzüge des Naturparks Südschwarzwald in vollen Zügen zu genießen. Abschließend möchten sich die Wehrer Watzmänner bei dem Veranstalter Original Landreisen bedanken, der diese Wanderung zusammen gestellt und vom Feinsten organisiert hat. Auch den Hotels und Gasthöfen, bei denen wir Unterkunft genommen haben, sei an dieser Stelle gedankt für die gute Bewirtung. 

 

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