Katzenstein-Tour im Naturpark Nassau

Art:

Rundwanderung

Länge:

19 km

Wanderregion:

Westerwald

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Westerwald

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Start am historischen Rathaus in Nassau
  • 002 - Auf dem Bachbergweg in der Katzenstein-Tour
  • 003 - Waldwiese auf dem Scherpinger Feld
  • 004 - Die Aussichtskanzel am Katzensteinfelsen
  • 005 - Blick vom Katzensteinfelsen
  • 006 - Am Katzensteinfelsen
  • 007 - Bergkameraden beim Abstieg von der Katzensteinkanzel
  • 008 - Stille Waldwiese in der Katzenstein-Tour
 

Auf der Anhöhe treten die Wanderer schließlich auf eine sattgrüne Waldlichtung hinaus. Es handelt sich dabei um das Scherpinger Feld, eine Wüstung, auf der sich im Mittelalter zwischen den Ortschaften Welschneudorf und Winden eine bäuerliche Siedlung befand. Die nach dem 30jährigen Krieg einsetzende Wildschweinplage machte den bis dahin betriebenen Ackerbau unmöglich. So waren die Bewohner gezwungen, sich eine neue Heimat zu suchen.

 

Waldwiese auf dem Scherpinger Feld

 

Hinter dem Scherpinger Feld führt uns die Katzenstein-Tour wieder in den Wald hinein. Nach dem Überschreiten einer Asphaltpiste geht es fast einen Kilometer schnurgerade durch den lichten Forst, bevor die Watzmänner an der Ortschaft Winden vorbei wandern und am Sportplatz ausgiebig Wanderrast halten. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Katzensteinfelsen, dem Namensgeber der Tour, der etwa 200 Meter abseits der Wanderroute links abzweigend mitten im Wald aufragt.

 

Blick von der Aussichtskanzel am Katzensteinfelsen

 

Da der Katzenstein nicht besteigbar ist, hat man gleich hinter der gezackten Felsformation eine hölzerne Aussichtskanzel errichtet, die über eine Leiter erklettert werden kann. Von dort aus fällt der Blick ins Gelbachtal und weit in den rheinland-pfälzischen Taunus hinein. Auch hier wird noch einmal kurz gerastet, bevor wir der Beschilderung über die Lahnhöhen folgen. Durch Niederwald und verbuschtes Heckengelände fällt die Katzenstein-Tour vorbei an der kleinen Marienkapelle schließlich ins Gelbachtal hinein.

Blick auf Weinähr von der Katzensteintour

 

Der westerwaldseitig zur Lahn fließende 40 Kilometer lange Gelbach entspringt in Montabaur und verdankt seine Bezeichnung einer früheren Gelbfärbung, die durch die Arbeit der Färber im Oberlauf des Baches entstanden ist. Wir wandern entlang des Bachlaufes durch das Wein- und Erdbeerdorf Weinähr, in dem noch heute auf einer Rebfläche von 1 ha Weinbau betrieben wird.

 

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