Osteifel - Geopfad-Route-O - Tuffsteinweg

Art:

Rundwanderung - Themenwanderweg

Länge:

16 km

Wanderregion:

Osteifel

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel


Bildergallerie

 


  • 001 - Start im Geo-Spiel-Garten am Engelner Bahnhof
  • 002 - Ruhebank aus heimischem Basaltgestein
  • 003 - Am Tuffsteinfenster am Ortseingang von Weibern
  • 004 - Nachbau eines Hebekrans am Ortseingang von Weibern
  • 005 - Im Tuffsteinbruch am Alten Berg
  • 006 - Im Tuffsteinbruch am Alten Berg
  • 007 - Unterwegs im Tuffsteinweg
  • 008 - Johannesmesse im Tuffsteinbruch Laerchenley

 

Vom Geo-Spiel-Garten am Engelner Bahnhof führt uns die Route über einen asphaltierten Wirtschaftsweg in Richtung Weibern. Am Ortseingang treffen die Bergkameraden auf das "Weiberner Tuffsteinfenster". Der im Jahre 1994 gegründete Steinhauerverein hat hier seine handwerklichen Fähigkeiten rund um den Tuffstein eindrucksvoll unter Beweis gestellt und zeigt in zahlreichen Varianten auf, wie der Tuffstein behauen und verbaut werden kann.
 

Im Tuffsteinfenster wird die vielseitige Verwendung des Weiberner Tuffs dargestellt

 

Vom Weiberner Tuffsteinfenster sind es nur wenige Schritte bis zum Nachbau eines Hebekrans, wie sie früher beim Abbau des Tuffsteins verwendet wurden. Von hier aus steigen wir in den Wald hinein und werfen von der Aussichtsplattform "Alter Berg" einen ersten Blick in einen der zahlreichen Brüche. Die Firma Mendiger Basalt baut hier mit so genannten Schräm-Maschinen heute noch Tuff ab, der fein gemahlen als natürliches Substrat zur Dachbegrünung verwendet wird. Von der Aussichtsplattform ist es nicht weit bis zum vormaligen Tuffsteinbruch am Alten Berg.

Aufgelassener Tuffsteinbruch am Alten Berg

 

Die lotrecht aufragenden Wände dieses aufgelassenen, also nicht mehr betriebenen Steinbruchs imponieren jedem Betrachter. Aus der Dorfmitte von Weibern sind sie zu sehen und werden des nachts angestrahlt. Durch herbstlich bunten Niederwald geht es weiter zur Lärchenley. In diesem Bereich ist die Decke der Weiberner Phonolittuffe mit 150 Metern am dicksten. Das dokumentieren auch die gewaltigen Wände am Ende des Steinbruchs "In den Lärchen". Hier werden des Öfteren noch Freiluft-Gottesdienste abgehalten, wie das in die Wand gehauene Kreuz, ein Tuffsteinaltar und die steinhauerisch gestaltete Aufschrift "Johannesmesse" anzeigen.

Im Steinbruch "In den Lärchen" werden Freiluft-Gottesdienste abgehalten

 

Der Geopfad verjüngt sich alsbald zu einem schmalen Pfad, führt durch eine Senke und steigt dann in die Flanke des Riedener Berges hinein. Auf der windumtosten Höhe geht es an der Grube Hatzenfeld und mehreren Windrädern vorbei. Überaus bemerkenswert sind hier die schönen Aussichten in die vulkanische Osteifel hinein. Über die Ortschaft Morswiesen hinweg fällt der Blick am Horizont auf Langenfeld mit seinem Ortbild prägenden "Eifeldom".

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