Osteifel - Geopfad-Route-O - Tuffsteinweg

Art:

Rundwanderung - Themenwanderweg

Länge:

16 km

Wanderregion:

Osteifel

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

 


  • 001 - Start im Geo-Spiel-Garten am Engelner Bahnhof
  • 002 - Ruhebank aus heimischem Basaltgestein
  • 003 - Am Tuffsteinfenster am Ortseingang von Weibern
  • 004 - Nachbau eines Hebekrans am Ortseingang von Weibern
  • 005 - Im Tuffsteinbruch am Alten Berg
  • 006 - Im Tuffsteinbruch am Alten Berg
  • 007 - Unterwegs im Tuffsteinweg
  • 008 - Johannesmesse im Tuffsteinbruch Laerchenley
 

Auf asphaltiertem Grund führt uns der Tuffsteinweg an der Pfarrkirche St. Barbara vorbei in die Ortsmitte von Weibern. Hier fällt auf, dass fast alle Häuser aus Tuffstein errichtet wurden. Kleine Erker, schön behauene Fensternischen, sonstiger aus Stein heraus gemeißelter Häuserschmuck und Balkongeländer aus Vulkangesteinen zeugen von den fantastischen Fähigkeiten der Weiberner Steinmetzbetriebe.

 

Am Steinmetzbahnhof in Weibern

 

Zur Blütezeit des Tuffsteinabbaues soll es in der 20iger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Weibern 35 Tuffsteinbetriebe gegeben haben, in denen 1200 Steinmetze ihren Broterwerb fanden. Um das alles zu dokumentieren und für die Nachwelt festzuhalten, hat man im Steinmetzbahnhof ein kleines Museum eingerichtet. Bevor wir Weibern verlassen, unternehmen wir noch einen kurzen Abstecher in die Grube Portz.

In der Grube Portz

 

In diesem ca. 20 Meter hoch aufragenden Aufschluss sind deutlich mehrere Schichten zu erkennen, die sich jeweils aus unterschiedlichen Sedimentablagerungen zusammensetzen. Denn die Entstehung der Tuffe in der Osteifel ist auf vulkanische Tätigkeiten im Erdzeitalter des Quartär zurück zu führen, die vor ca. 500.000 Jahren begannen und mit dem Ausbruch des Laacher-See-Vulkans vor 13.000 Jahren ihr Ende fanden.

 

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