Vitaltour Wildgrafenweg

Art:

Rundwanderung

Länge:

14 km

Wanderregion:

Hunsrück - Soonwald

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Hunsrück - Naheland

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Wandertafel der Vitaltour Wildgrafenweg
  • 002 - Hochstetten-Dhaun vom Wildgrafenweg
  • 003 - Unterwegs im Wildgrafenweg
  • 004 - Ruine Brunkenstein
  • 005 - Felsformation im Wildgrafenweg
  • 006 - Das Wegezeichen der Vitaltour Wildgrafenweg
  • 007 - Unterwegs im Wildgrafenweg
  • 008 - Am Burgtor von Schloss Dhaun

 

Auf der Anhöhe tauchen wir erneut in den lichten Forst ein und folgen schmalen Waldpfaden hinüber zur Ruine Brunkenstein. Es handelte sich dereinst um eine Vorburg von Schloss Dhaun. Das Gemäuer wurde anlässlich der „Dhauner Fehde“ Mitte des 14. Jahrhunderts von dem Wildgrafen Johann von Dhaun errichtet und 1411 wieder geschleift. Heute sind von Burg Brunkenstein nur noch Mauerreste des ehemals runden Bergfrieds erhalten geblieben.

 

Reste des Bergfrieds von Burg Brunkenstein

 

Durch das herbstliche, inzwischen fast vollständig entlaubte Geäst fällt ein malerischer Blick hinauf zum Schloss Dheun, das auf einer felsigen Flanke weit in das Kellenbachtal hinein ragt. Mit Felsbastionen bewährte Pfade führen jetzt in stetigem Auf und Ab durch die steile Hanglage. Schließlich gelangen die Watzmänner in den beschaulichen Hunsrückort Dhaun mit seiner weitläufigen und sehenswerten Schlossanlage.

 

Im Innenhof von Schloss Dhaun

 

Für die überaus lohnende Besichtigung von Schloss Dhaun sollte man genügend Zeit einplanen, handelt es sich doch um eine der größten Burgenanlagen auf dem Hunsrück. So besteht nicht nur die Möglichkeit den parkähnlichen Innenhof mit den uralten Gemäuern in Augenschein zu nehmen, nein, außerhalb der Burgmauern verläuft auch noch ein kleiner Pfad, der herrliche Ausblicke in das Kellenbachtal, auf die gegenüberliegenden Felsabstürze des Simmertaler Felsengartens und ins Nahetal gestattet.

Blick von der Geierlei auf Schloss Dhaun

 

Der sonnige Tag tut darüber hinaus sein Übriges, um inmitten der Schlossmauern eine längere Wanderrast einzulegen. Nach der Pause verlässt die Gruppe die stattliche Feste und durchwandert die kleine Ortschaft Dhaun. In Höhe der Dorfkirche steigen die Bergkameraden scharf links schwenkend und überaus steil über Treppenstufen in den Hang hinein. Von der Anhöhe mit dem Namen Geierlei fällt dann ein letzter herausragender Blick zurück auf die imposante mittelalterliche Anlange von Schloss Dhaun.

 

 

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