Ahrgebirge - Rundwanderung Schuld - Insul - Schuld

Art:

Rundwanderung

Länge:

17 km

Wanderregion:

Ahrgebirge

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel


Bildergallerie

 


  • 001 - Am alten Einsenbahntunnel in Schuld.JPG
  • 002 - Die Ahr bei Schuld
  • 003 - Die Ahr bei Schuld
  • 004 - Blick auf Schuld vom Aussichtspunkt Tuermchen
  • 005 - Wegezeichen der Schulder Rundwanderung
  • 006 - Auf dem Weg nach Winnerath
  • 007 - Auf den Eifelhoehen bei Winnerath
  • 008 - Herrliche Fernsichten bei Winnerath

 

Von der historischen Getreidemühle, in der heute noch geschrotet wird, wandern die Bergkameraden am Mühlengewässer und kurz darauf an der Ahr vorbei. Mit der alten Steinbrücke überschreiten wir in der Ortschaft Insul die Ahr und treffen am jenseitigen Ufer auf den Ahrsteig. Links schwenkend folgen wir dem Fernwanderweg und dem Wanderweg Nr. 6 in Richtung Schuld. Auch jetzt geht es direkt am munter plätschernden Fluss vorbei.

Entlang der Ahr bei Insul

                                                                                                                                        

Schon wenig später zeigt sich, dass sich die Ahr in Jahrtausenden in das harte Gestein des Rheinischen Schiefergebirges hineinsägen musste. Daher fallen die Felswände fast canonartig und lotrecht in den Fluss hinein. Leider ist dieses spektakuläre Ereignis im Sommer bei dicht belaubtem Geäst kaum wahrzunehmen. Deshalb sollte man in einer leichten Rechtskehre des Ahrsteigs einen kurzen, überaus lohnenden Abstecher an das Ahrufer unternehmen, um dieses Naturschauspiel aus nächster Nähe in Augenschein zu nehmen.

Lotrechte Felsabstürze in die Ahr bei Insul

 

Noch einmal steigt die Route in den Hang hinein und läuft dann auf einem breiten Waldweg zurück nach Schuld. Während der örtliche Wanderweg Nr. 6 geradeaus laufend nach 14 Kilometern direkt in den Zielort einmündet, folgen die Watzmänner rechts schwenkend dem Ahrsteig und wandern noch zur Spicher Lay hinauf. Von diesem ausgesetzten Felsenhorst fällt der Blick ins Ahrtal und diesmal von der anderen Seite auf den Start- und Zielort Schuld.

Blick auf Schuld von der Spicher Lay

Im weiteren Verlauf zeigt sich der Ahrsteig recht alpin. Sogar eine Seilsicherung ist erforderlich, um eine felsige Passage gefahrlos zu durchsteigen. Dann folgen wir der Zugangsbeschilderung des Fernwanderweges und gelangen wieder nach Schuld. Im Gasthaus Schäfer wird abschließende Einkehr gehalten, um diesen wunderschönen Winterwandertag noch einmal Revue passieren zu lassen.

 

Die Watzmänner auf der Spicher Lay hoch über Schuld

 

 

Zusammenfassende Bemerkungen der Bergkameradschaft:

 

 

Wenn es im Kreis Ahrweiler Traumpfade gäbe, wäre diese Wanderung sicherlich eine davon. Die abwechslungsreiche Route bringt das wilde Ahrgebirge und die kargen, aber weitsichtigen Höhenzüge bei Winnertath zu einem Ensemble zusammen, dass jeden Eifelfan begeistern wird. Hinzu kommen die schmale Gratwanderung hoch über Insul und die wahrhaft gigantischen Felsabstürze entlang der Ahr. Wer noch an längst vergangenen Eisenbahnzeiten schnuppern möchte, der sollte sich den Schulder Tunnel und das sich anschließende Viadukt nicht entgehen lassen. Ohne Zweifel handelt es sich dann um eine durchweg gelungene Tour, die sich mit Einbindung der Spicher Lay die für diese Runde vergebenen vier Bewertungswanderstiefel der Wehrer Watzmänner redlich verdient hat.

 

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