Rund um Wawern auf dem Geschichtslehrpfad

Art:

Rundwanderung

Länge:

13 km

Wanderregion:

Saargau

Schwierigkeitsgrad:

leicht

Bewertung:
Saarland - Saargau


Bildergallerie

 


  • 001 - Auf der Ayler Kupp
  • 002 - Panoramablick auf den Weinort Ayl
  • 003 - Blick von der Ayler Kupp zurueck ins Wawerner Tal
  • 004 - Wanderhuette auf der Ayler Kupp
  • 005 - Die Ortschaften Biebelhausen und Schoden von der Ayler Kupp
  • 006 - Im Ayler Wald
  • 007 - Im Wawerner Tal
  • 008 - Steinbruecke ueber den Weyerbach

 

Vom Rundfels, dem mit 264 Metern höchsten Punkt der Tour, geht es über eine Freifläche hinweg und sodann auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg wieder abwärts an der Grillhütte vorbei in das Wawerner Tal hinein. Die Ortschaft Wawern wird dabei nur am Dorfrand gestreift. Um in das Wawerner Bruch zu gelangen überschreiten die Wanderer die Kreisstraße 132 und marschieren in Naturschutzgebiet hinein. Links des noch befestigten Weges sind mehrere knorrige Weiden zu sehen. Im traditionellen Weinanbau werden die ausgetriebenen, recht biegsamen Weidenruten noch heute zum Binden der Weinreben benutzt.

Auf dem Weg ins Wawerner Bruch

                                                                                                                                        

Dann nehmen uns die Feuchtwiesen auf. Nun stellt sich bald heraus, das der Dezember ein ausgesprochen schlechter Zeitraum ist, um das Wawerner Bruch zu durchwandern. Die Wege sind versumpft und jeder Schritt verursacht im moorigen Wiesenboden ein schmatzendes Geräusch.

Im Wawerner Bruch

 

Das 50 ha große, unter Naturschutz stehende Wawerner Bruch ist geologisch und biologisch betrachtet von enormer Bedeutung. Seine Entstehung geht auf den einstmaligen Durchfluss der Saar durch das Wawerner Tal zurück. Zwischen ausgedehnten Schilfbeständen und Gehölzgruppen sind ideale Brut- und Lebensräume für seltene Vogelarten, Amphibien und Niederwild entstanden. Der hier beschriebene Wanderweg führt auch am 1911 errichteten Kreiswasserwerk vorbei. Inzwischen werden 41 Dörfer der Umgebung aus den gefassten Quellen im Wawerner Bruch mit Trinkwasser versorgt.

Die Dezembersonne versinkt über dem Wawerner Bruch

Schließlich verlassen wir das um diese Jahreszeit fast mystisch anmutende Naturschutzgebiet und wandern noch ein kurzes Stück an einer Kreisstraße entlang. Ein links abzweigender Fahrweg bringt uns leicht ansteigend zurück zum Wanderparkplatz am Wawerner Sportlatz, dem Ausgangspunkt dieser schönen Wanderung im Saargau.

 

Blick aus den Rebenhängen auf den Weinort Wawern

 

 

Zusammenfassende Bemerkungen der Bergkameradschaft:

 

Warum man diese schöne Wanderung rund um Wawern nicht schon längst mit Wegezeichen versehen hat, ist vollkommen unverständlich. Wenn auch in mehreren Teilabschnitten über Asphalt gewandert wird, weiß die Route durch herrliche Aussichten nicht nur vom Rundfels und der Ayler Kupp sehr zu gefallen. Hinzu kommen die Hinweise auf kulturhistorische Ereignisse und die Erläuterungen zu den alten Gebäuden durch den Wawerner Heimatverein. Trotz des jahreszeitlich bedingten schlechten Zustands der Wanderwege im Wawerner Bruch, ist es sogar im Dezember ein herausragendes Erlebnis durch das Naturschutzgebiet zu streifen. Allerdings sollte man auch in der trockenen Jahreszeit die Route im Bruch auf keinen Fall verlassen. Rechts und links des Weges und in den ausgedehnten Schilfbeständen breitet sich nämlich das Moor aus. Also noch einmal: Warum nicht ausschildern???

 

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