Hochtour in den Ötztaler Alpen

 

Bildergallerie

 

  • 001 Start in Vent
  • 002 Rast oberhalb von Obergurgl
  • 003 Aufstieg zum Ramolhaus
  • 004 Das Ramolhaus kommt in Sicht
  • 005 Kurze Rast vor dem Gurglerferner
  • 006 Werner mit dem Gurglerferner
  • 007 Logenplatz am Ramolhaus
  • 007a Am Ramolhaus

Die Hochtour 2017 führt durch die Gletscherwelt der Ötztaler Alpen

 

Die Ötztaler Alpen zählen zu den eindrucksvollsten und höchsten Gebirgsgruppen Österreichs mit der größten zusammenhängenden Vergletscherung der Ostalpen. Bei bestem Wetter startete unsere Hochtour am 28.08.2017, um Bergführer Christian Treimer, mit einer Busfahrt von Vent nach Obergurgl (1.907 m).

 

Beim Start in Vent

  

Hier begann ein vierstündiger Aufstieg von 1.100 hm zum ersten Übernachtungsziel, dem auf 3.006 m Höhe exponiert und traumhaft gelegenem Ramolhaus.

Die Top-Lage des Ramolhauses

 

Am nächsten Morgen führte der Weg über den Ramolferner Richtung Ramolkogel (3.505 m).


Aufstieg in Richtung Ramolkogel


Die zunehmende Gletscherschmelze machte den Übergang von Eis auf Fels immer ausgesetzter und schwieriger, deshalb kehrten wir auf einer Höhe von 3.400 m um.


Aufstieg zum Ramoljoch

 

So konnte der weitere Weg über das Ramoljoch (3.189 m)  mit dem Ziel Martin-Busch-Hütte (2.501 m) fortgesetzt werden. Die Tagesetappe betrug aber immer noch 10,5 Stunden.

 


 

Bildergallerie

 

  • 001 Start in Vent
  • 002 Rast oberhalb von Obergurgl
  • 003 Aufstieg zum Ramolhaus
  • 004 Das Ramolhaus kommt in Sicht
  • 005 Kurze Rast vor dem Gurglerferner
  • 006 Werner mit dem Gurglerferner
  • 007 Logenplatz am Ramolhaus
  • 007a Am Ramolhaus

 

Die dritte Etappe begann bei Sonnenaufgang und war der längste Tag. Sie führte zunächst zur Similaunhütte auf 3.019 m.

 

Aufstieg zur Similaunhütte

  

Von der Alpenvereinshütte stiegen wir über den ausgeaperten, nur mit wenigen gut sichtbaren Spalten bestückten Niederjochferner weiter bergan.

Der Gipfel des Similaun kommt in Sichtweite

 

Schließlich bestiegen wir die höchste Erhebung der diesjährigen Bergtour, den Similaun (3.606 m).

 

Auf dem Gipfel des Similaun, 3.606 m

 

Der Abstieg erfolgte auf dem gleichen Weg zurück zur Similaunhütte.  Nach einer Rast stiegen wir auf zur Ötzi-Fundstelle.

Das Ötzi-Denkmal am Tilsenjoch

 

Dem 1991 gefundenen „Mannes vom Similaun“ hat man am Tilsenjoch (3.210 m) ein Denkmal gesetzt. Von dort ging es, über das Hauslabjoch (3.279 m) und den Hochjochferner, zum dritten Etappenziel dem Hochjoch-Hospiz (2.412 m).

Auf dem Weg zum Hochjoch-Hospiz

 

Mit 12 Stunden, 1.600 hm im Aufstieg und 1.700 hm im Abstieg, war es eine überaus anstrengende Bergetappe.

 


 

Bildergallerie

 

  • 001 Start in Vent
  • 002 Rast oberhalb von Obergurgl
  • 003 Aufstieg zum Ramolhaus
  • 004 Das Ramolhaus kommt in Sicht
  • 005 Kurze Rast vor dem Gurglerferner
  • 006 Werner mit dem Gurglerferner
  • 007 Logenplatz am Ramolhaus
  • 007a Am Ramolhaus

Da sich das Wetter am nächsten Morgen zunehmend verschlechterte, wurde die ursprünglich geplante Route über die höchst gelegene DAV-Hütte, dem Brandenburger Haus (3.277 m) und die Besteigung des Fluchtkogels (3.500 m), fallen gelassen. Stattdessen ging es hinauf zur Mittleren Guslarspitze (3.128 m).

 

Auf der Mittleren Guslarspitze

 

Auf direktem Weg, ständig die grandiose Berg- und Gletscherwelt im Blick, stiegen wir dann hinunter zur Vernagthütte (2.768 m). Die Hütte erreichte unsere 8köpfige Bergsteigergruppe gerade noch rechtzeitig, bevor es am Nachmittag anfing zu regnen.

 

Die Vernagthütte ist nicht mehr weit

 

Den für den fünften und letzten Tag der Ötztaler-Hochtour geplanten Aufstieg zur Wildspitze (3.770 m) mussten wir aufgegeben, da die anhaltend schlechte Wetterlage dies leider nicht zuließ.

Es blieb uns nur übrig abzusteigen. Der Weg führte zu den Rofenhöfen (2.000 m), kurz vor Vent. Rofen ist die höchst gelegene, ständig bewohnte Ortschaft Österreichs. Hier kehrten wir im Bergasthof Rofenhof ein und erlebten einen überaus gastfreundlichen Wirt. Überall hingen unsere nassen Regensachen auf den Stühlen herum. Damit sie schneller trocknen konnten, drehte er sogar die Heizkörper an.

Die 27. Bergtour ließen wir dort mit einem Umtrunk und einem Kaiserschmarrn zünftig ausklingen.

Du bist nicht angemeldet. Logge Dich bitte ein, um Kommentare abzugeben.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok