Heilbronner Höhenweg


Bildergallerie

 

  • 001 Start an der Alpe Eschbach
  • 002  An der Enzianhuette
  • 002a Aufstieg zur Rappenseehuette
  • 002b Auf der Rappenseehuette
  • 003 Start in den Heilbronner Weg
  • 004 Rappenseehuette mit kleinem und grossem Rappensee
  • 005 An der Rappenseehuette
  • 006 An der Grossen Steinscharte, 2.262 m

Von der Rappenseehütte zur Kemptner Hütte über den Allgäuer Hauptkamm

 

Am 29.09.2017 startete unsere Herbstbergtour über den Heilbronner Weg an der Alpe Eschbach.

Start an der Alpe Eschbach

  

Nach 2,5 Std. erreichten wir, an der Petersalpe vorbei, die Enzianhütte auf einer Seehöhe von 1.804 m.

An der Enzianhütte

 

Nach einer Rast begann der einstündige Schlussanstieg zur Rappenseehütte. Sie ist, mit 304 Schlafplätzen, die größte Hütte des DAV. Es erwartete uns ein überaus freundlicher Hüttenwirt, der uns nach festgelegten Zeiten die Nachtlager zuwies. Bei der Größe der Hütte ist diszipliniertes Verhalten notwendig.

 

An der Rappenseehütte

  

Nach einem gemütlichen Hüttenabend begann am nächsten Morgen, bei bestem Wetter, der steile Aufstieg über die Große Steinscharte und durch das Wiesleskar in Richtung Hohes Licht.

 

Blick von der Steinscharte gegen Hohes Licht

 

Vorbei an der Ostwand des Hohen Lichtes geht es strapaziös weiter. Nun durchschritten wir den felsigen Bogen des „Heilbronner Törles“. Kurze Zeit später erreichten wir die Kleine Steinscharte, wo sich die Leiter zum Steinschartenkopf, mit 2.615 m der höchste Punkt unserer Bergtour, befindet. Hier beginnt der Heilbronner Weg.

Auf der Leiterbrücke am Steinschartenkopf

 

Zunächst ging es, vorbei am Wilden Mann, wieder 200 hm bergab zur Socktalscharte. Hier besteht die Möglichkeit zum neu aufgebauten Waltenberger Haus abzusteigen. Von der Socktalscharte stiegen wir wieder rund 200 hm auf zum Bockkarkopf (2.609 m). Der Aussichtsberg lädt zu einer größeren Rast ein

Auf dem Gipfel des Bockkarkopfes, 2.609 m

 

Von hier ging es wieder abwärts zur Bockkarscharte (2.504 m). Ein hohes Maß an Konzentration und Vorsicht ist hier geboten, da der Abstieg schroff und der Fels zum Teil mit Schnee bedeckt ist.

 

Mühsamer Abstieg zur Bockkarscharte

 

An der Bockkarscharte endet der Heilbronner Weg. Auch hier kann man zum Waltenberger Haus absteigen. Hier sahen wir schon die ersten Steinböcke. Da sie ständig Wanderer sehen, sind sie nicht sonderlich scheu.



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  • 001 Start an der Alpe Eschbach
  • 002  An der Enzianhuette
  • 002a Aufstieg zur Rappenseehuette
  • 002b Auf der Rappenseehuette
  • 003 Start in den Heilbronner Weg
  • 004 Rappenseehuette mit kleinem und grossem Rappensee
  • 005 An der Rappenseehuette
  • 006 An der Grossen Steinscharte, 2.262 m

Von hier aus benötigt man noch 2,5 Std. bis zur Kemptner Hütte. Zunächst überquerten wir den einzigen Gletscher des Allgäus, den spaltenlosen Schwarzmilzferner.

Blick auf den Schwarzmilzferner

 

Vorbei an der Mädelegabel und der Trettachspitze sieht man den weiteren Weg, vom lang gezogenen Hang des 2.407 m hohen Kratzer bis zum Mädelejoch (1.973 m). Am Mädelejoch sahen wir die nächsten Steinböcke.

Im Steinbockrevier

 

Dösend lagen sie in der Sonne und zeigten für uns nicht das geringste Interesse. Nun sahen wir auch schon die Kemptner Hütte (1.844 m), die wir nach etwa 30 Minuten erreichten.

Die Kemptner Hütte

 

Wir benötigten für die gesamte Tour 7,5 Std., inklusive großzügiger Pausen. Es ist eine sehr zu empfehlende und schöne Kletterroute. Einige Stellen sind drahtseilversichert. Eine Klettersteigausrüstung erfordert die Tour nicht. Im Frühsommer und Herbst sollte man sich auf Altschnee bzw. Neuschnee einstellen.

 

Nach dem obligatorischen und zünftigen Hüttenabend, erfolgte am nächsten Morgen der 3stündige Abstieg von 840 hm zur Spielmannsau, leider im Regen. Von dort ging es mit dem Bus zurück nach Oberstdorf.

 

 



 

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