Osteifel - Geopfad Trasshöhlenweg

Art:

Rundwanderung - Themenwanderweg

Länge:

12 km

Wanderregion:

Osteifel

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Mit dem Loenspfad hinauf zu den Brohltalhoehen
  • 002 - Die ersten Trasswaende tauchen auf
  • 003 - Am ehemaligen Kurhaus Bad Toenisstein
  • 004 - Auf dem Trasshoehlenweg eingangs der Wolfsschlucht
  • 005 - Der Toenissteiner Bach windet sich durch die Wolfsschlucht
  • 006 - In der Wolfschlucht ragen gewaltige Trasswaende auf
  • 007 - Die Wolfsschlucht ist ein einzigartiges Naturerlebnis
  • 008 - Der Bach hat sich in das Trassgestein gegraben

Nachdem die Gruppe die Anhöhe erklommen hat, folgen wir der Beschilderung in halber Hanglage scharf rechts schwenkend in den lichten Eichenniederwald hinein. Ein schöner Ausblick ins Obere Brohltal wird passiert, bevor der Trasshöhlenweg ins Tönissteiner Bachtal hinab fällt. Im Talgrund wird eine Landstraße gequert um dann hinter der Seniorenresidenz Bad Tönisstein erneut in den steilen Hang hinein zu steigen. An den ruinösen Mauerresten des ehemaligen Karmeliter-Klosters Tönisstein vorbei gelangen die Wanderer schließlich in die Wolfsschlucht.

 

In der canonartigen Wolfsschlucht

 

Etwa vierzig Meter tief hat sich der Tönissteiner Bach hier in den erkalteten Aschestrom des Laacher-See-Vulkans hinein geschnitten und so einen engen Canyon geschaffen, in dem die Trasswände rechts und links des Gewässers senkrecht anstehen. Den absoluten Höhepunkt dieses spektakulären Streckenverlaufes durch die Wolfschlucht bildet der kleine Wasserfall am Oberlauf des Tönissteiner Baches. Hier stürzt das schäumende Nass über einen Katarakt acht Meter tief zu Tal.

 

Wasserfall in der Wolfsschlucht

 

Erneut queren wir die Landstraße, die aus dem Brohltal hinauf nach Wassenach führt und folgen dem Trasshöhlenweg auf schmalen Pfaden zum Römerbrunnen. Wie man an dem rostroten Boden unschwer erkennen kann, tritt hier stark eisenhaltiges Mineralwasser zu Tage, das leider nicht über Trinkwasserqualität verfügt.

Auf dem Trasshöhlenweg am Römerbrunnen bei Wassenach

 

Um den Durst zu löschen müssen wir also auf die mitgeführten Getränkevorräte zurück greifen. Im weiteren Streckenverlauf geht es in ein mooriges Seitental hinein. Dann wird die Ortschaft Wassenach durchschritten. In der Dorfmitte macht das von den Herren von Kolb im Jahre 1772 erbaute Burghaus auf sich aufmerksam. Der zweiflügelige barocke Putzbau beherbergt heute eine Sammlung alter Musikinstrumente.

 

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