Wäller-Tour Buchfinkenland

Art:

Rundwanderung

Länge:

15 km

Wanderregion:

Südlicher Westerwald

Schwierigkeitsgrad:

leicht

Bewertung:
Westerwald

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Die Waeller-Tour beginnt in Gackenbach
  • 002 - An der imposanten Pfarrkirche von Gackenbach
  • 004 - Blick von der Waeller-Tour auf Horbach
  • 005 - Willkommensschild am Ortsrand von Horbach
  • 006 - Auf der Waeller-Tour bei Horbach
  • 009 - Die Wuestung Willgenhausen im Buchfinkenland
  • 010 - An der Wuestung Willgenhausen
  • 011 - Kleines Gewaesser am Wegrand
 

Auf der Anhöhe wird mit schmalen Waldpfaden ein Sportgelände umrundet, um dann wieder aus dem lichten Forst heraus zu treten und auf asphaltiertem Grund am Waldrand entlang zu wandern. Hier erwartet die Wanderer eine schöne Aussicht auf die Ortschaft Horbach, die sich in einer Senke ausbreitet und rechts und links des Geländes in den flachen Hang hinein steigt.

 

Blick von der Wäller-Tour auf Horbach

 

Von der sonnigen Anhöhe fällt die Route rechts schwenkend und sanft abfallend in die Ortschaft Horbach hinein. Im Ortskern gruppieren sich einige hübsch restaurierte Fachwerkhäuser um die aus dem Jahre 1923 stammende Laurentiuskapelle. Wir verlassen den Westerwaldort und wandern über eine weitläufige Freifläche hinweg in das Heilbachtal hinein.

 

Auf der weitläufigen Freifläche bei Horbach

 

Breite, kurvenreiche Forstwege führen an der 900jährigen, mittlerweile leider umgestürzten Altweibereiche vorbei. Sie hatte einen Umfang von acht Metern und wurde bereits im Jahre 1928 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt. Der Sage nach wünschten sich die Westerwälder Frauen Mitte des 19. Jahrhunderts mehr Freiheiten von ihren Männern und unterstrichen ihren Wunsch mit einem Tanz um die Eiche. Der Versuch der Männer die Eiche zu fällen, war unerklärlicher Weise unmöglich. Von der Altweibereiche ist es nicht weit bis zur Wüstung Willgenhausen.

Die Wüstung Willgenhausen liegt mitten im Wald

 

Wohl im frühen Mittelalter entstand hier mitten im Wald eine bäuerliche Siedlung, die der Sage nach im Dreißigjährigen Krieg von marodierenden Truppen niedergebrannt und infolgedessen aufgegeben wurde. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass die Siedlung bereits um das Jahr 1500 erloschen ist. Letzte Mauerreste wurden in der 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts beseitigt, um das Gelände einer landwirtschaftlichen Nutzung zuzuführen.

Du bist nicht angemeldet. Logge Dich bitte ein, um Kommentare abzugeben.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok