Südeifel - Eifelgoldroute bei Irrhausen

Art:

Rundwanderung

Länge:

20 km

Wanderregion:

Südeifel

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Gleich zu Beginn geht es in das IrsentaL hinein
  • 002 - Auf der Eifelgoldroute im Irsental
  • 003 - Einsame Waldschneisen im IrsentaL
  • 004 - Die Route fuehrt entlang des Irsen
  • 005 - Im IrsentaL, dem Tal der Schmetterlinge
  • 006 - Im abgeschiedenen IrsentaL
  • 007 - Fruehlingswald im IrsentaL
  • 008 - Im IrsentaL an der Karlshausener Muehle

 

Schließlich gelangt die 6köpfige Gruppe in das Naturschutzgebiet Ginsterheiden. Wer hier ein weitläufiges "Ginstermeer" erwartet, wird ein wenig enttäuscht. Flächendeckende blühende Ginstersträucher haben wir leider nicht angetroffen. Lediglich hier und da zeigt sich am Wegrand oder im nahen, mit Magergras und Steppenrasen bewachsenen Berghang das Gold der Eifel.

 

Das Gold der Eifel zeigt sich entlang der Route

 

Die Eifelgoldroute streift die Ortschaft Daleiden am Dorfrand und führt dann zum Ehrenfriedhof hinauf. Die sterblichen Überreste von 3224 deutschen Soldaten der Ardennenoffensive fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Das eindrucksvolle Ehrenmal erinnert in bewegender Form an die verheerenden Schlachten in den letzten Monaten des 2.Weltkrieges.

 

Das Ehrenmal auf dem Ehrenfriedhof von Daleiden

 

Zum Schluss der Runde fällt die Eifelgoldroute wieder in das Irsental hinein. Es geht am Irsen-Stauweiher vorbei. Hier hat man den Biber in den zurückliegenden Jahren wieder erfolgreich ansiedeln können. So zeigt sich im sumpfigen Gelände hier und da auch Biberfraß. Schließlich gelangen wir nach dieser schönen Runde wieder zum Waldpark Eifel zurück. Als abschließendes Highlight lockt noch ein Hochseil-Abenteuer im angrenzenden Kletterpark.

Am Irsen Stauweiher ist der Biber anzutreffen




Zusammenfassende Bemerkungen der Bergkameradschaft:

 

Ohne Zweifel handelt es sich bei der Eifelgoldroute um eine sehr schöne Rundwanderung in der Südeifel, die anfangs durch das idyllische und abgeschiedene Irsental läuft und danach zu den aussichtsreichen Eifelhöhen hinauf steigt. Allerdings fehlen der Runde die herausragenden Höhepunkte. Zudem entspricht das Streckenprofil, das nur breite Forst- und Wiesenwege beinhaltet nicht unbedingt den Erfordernissen eines Premiumwanderweges. Im zweiten Teil der Strecke sind nur wenige Ruhebänke und Rastmöglichkeiten vorhanden. Hier sollte eine Nachbesserung erfolgen. Auch die in der Tourenbeschreibung erwähnte Durchwanderung von "Ginsterheiden" scheint wohl etwas übertrieben zu sein. Trotzdem vergeben die Wehrer Watzmänner zu Zeiten der Ginsterblüte vier von fünf möglichen Wanderstiefeln.  

 

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