Südeifel - Eifelgoldroute bei Irrhausen

Art:

Rundwanderung

Länge:

20 km

Wanderregion:

Südeifel

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

 

  • 001 - Gleich zu Beginn geht es in das IrsentaL hinein
  • 002 - Auf der Eifelgoldroute im Irsental
  • 003 - Einsame Waldschneisen im IrsentaL
  • 004 - Die Route fuehrt entlang des Irsen
  • 005 - Im IrsentaL, dem Tal der Schmetterlinge
  • 006 - Im abgeschiedenen IrsentaL
  • 007 - Fruehlingswald im IrsentaL
  • 008 - Im IrsentaL an der Karlshausener Muehle

 

Aussichtsreiche Wanderung durch das Irsental in der Südeifel

  

Der goldgelb blühenden Ginster, das Gold der Eifel, hat dieser schönen Runde ihren Namen verliehen und lockt so manchen Wanderer im zeitigen Frühjahr in das Irsental bei Irrhausen. Aber auch zu anderen Jahreszeiten begeistern die herrlichen Fernsichten von der Eifelgoldroute über die Erhebungen der Südeifel.

 

Auf der Eifelgoldroute im Irsental

 

So spannt sich der Erlebnisbogen der 20 Kilometer langen Wanderung vom idyllischen Irsental über das Naturschutzgebiet "Ginsterheiden" bis zum Irsen-Stauweiher, an dem man den Biber wieder erfolgreich ansiedeln konnte. Das Streckenprofil weist allerdings nur breite Wald- und Wiesenwege auf. Die einer Premiumroute besonders gut anstehenden schmalen Pfade oder felsigen Steige werden schmerzlich vermisst.

 

Im idyllischen Irsental

 

Startpunkt der Eifelgoldroute ist der Wanderparkplatz an der B 410 am Ortsausgang von Irrhausen. Gleich zu Beginn wird der Irsen überschritten und dann am Waldpark-Campingplatz vorbei marschiert. Breite Waldwege führen die Wanderer kurz darauf in das Irsental hinein.

 


 

Bildergallerie

 

  • 001 - Gleich zu Beginn geht es in das IrsentaL hinein
  • 002 - Auf der Eifelgoldroute im Irsental
  • 003 - Einsame Waldschneisen im IrsentaL
  • 004 - Die Route fuehrt entlang des Irsen
  • 005 - Im IrsentaL, dem Tal der Schmetterlinge
  • 006 - Im abgeschiedenen IrsentaL
  • 007 - Fruehlingswald im IrsentaL
  • 008 - Im IrsentaL an der Karlshausener Muehle
 

Wir folgen dem Gewässer in Fließrichtung und erfreuen uns an dem Schatten spendenden Bewuchs der Uferbewaldung. Während linker Hand das Gelände stark ansteigt, zeigen sich zur rechten Seite hin und jenseits des plätschernden Bachlaufes sonnenüberflutete Wildblumenwiesen, auf denen der Löwenzahn mit seiner gelben Blütenpracht die Flusslandschaft verzaubert.

 

Im Schatten spendenden Irsental

 

Der Irsen ist ein 35 Kilometer langer Nebenfluss der Our im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Er entspringt unweit der belgischen Grenze in der Nähe der Ortschaft Heckhuscheid. Das abgeschiedene Irsental ist nicht nur bekannt geworden durch seine fossilienreichen Tonschieferfelsen, sondern trägt auch die Bezeichnung "Tal der Schmetterlinge". 550 Schmetterlingsarten, von denen 145 Falter auf der Roten Liste vom Aussterben bedrohter Arten stehen, kann man hier noch in freier Wildbahn beobachten.

 

Im Irsental, dem Tal der Schmetterlinge

 

Leider tritt die Route nur selten direkt an den Irsen heran, sondern läuft in steiler Hanglage etwa fünf bis zehn Meter oberhalb des kleinen Flusses durch den lichten Laubwald, der bereits dichtes frühlingshaftes Blattwerk zeigt. An der bewirtschafteten Karlshausener Mühle queren wir den Irsen und wandern zu den Eifelhöhen hinauf.

Über Wildblumenwiesen hinweg fällt der Blick in die Südeifel

 

Hier zeigt sich ein vollkommen anderes Landschaftsbild. Während wir uns soeben noch an dem engen Flusstal des Irsen erfreuten, öffnet sich jetzt die Landschaft und gibt den Blick frei über eine beeindruckende Hochfläche. Auch hier setzen die Wildblumenwiesen herausragende Farbtupfer in der sattgrünen Landschaft der Südeifel. Es ist einfach ein Traum, durch dieses Blumenmeer zu wandern und die grandiosen Fernsichten zu genießen.


 

Bildergallerie

 

  • 001 - Gleich zu Beginn geht es in das IrsentaL hinein
  • 002 - Auf der Eifelgoldroute im Irsental
  • 003 - Einsame Waldschneisen im IrsentaL
  • 004 - Die Route fuehrt entlang des Irsen
  • 005 - Im IrsentaL, dem Tal der Schmetterlinge
  • 006 - Im abgeschiedenen IrsentaL
  • 007 - Fruehlingswald im IrsentaL
  • 008 - Im IrsentaL an der Karlshausener Muehle

 

Schließlich gelangt die 6köpfige Gruppe in das Naturschutzgebiet Ginsterheiden. Wer hier ein weitläufiges "Ginstermeer" erwartet, wird ein wenig enttäuscht. Flächendeckende blühende Ginstersträucher haben wir leider nicht angetroffen. Lediglich hier und da zeigt sich am Wegrand oder im nahen, mit Magergras und Steppenrasen bewachsenen Berghang das Gold der Eifel.

 

Das Gold der Eifel zeigt sich entlang der Route

 

Die Eifelgoldroute streift die Ortschaft Daleiden am Dorfrand und führt dann zum Ehrenfriedhof hinauf. Die sterblichen Überreste von 3224 deutschen Soldaten der Ardennenoffensive fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Das eindrucksvolle Ehrenmal erinnert in bewegender Form an die verheerenden Schlachten in den letzten Monaten des 2.Weltkrieges.

 

Das Ehrenmal auf dem Ehrenfriedhof von Daleiden

 

Zum Schluss der Runde fällt die Eifelgoldroute wieder in das Irsental hinein. Es geht am Irsen-Stauweiher vorbei. Hier hat man den Biber in den zurückliegenden Jahren wieder erfolgreich ansiedeln können. So zeigt sich im sumpfigen Gelände hier und da auch Biberfraß. Schließlich gelangen wir nach dieser schönen Runde wieder zum Waldpark Eifel zurück. Als abschließendes Highlight lockt noch ein Hochseil-Abenteuer im angrenzenden Kletterpark.

Am Irsen Stauweiher ist der Biber anzutreffen




Zusammenfassende Bemerkungen der Bergkameradschaft:

 

Ohne Zweifel handelt es sich bei der Eifelgoldroute um eine sehr schöne Rundwanderung in der Südeifel, die anfangs durch das idyllische und abgeschiedene Irsental läuft und danach zu den aussichtsreichen Eifelhöhen hinauf steigt. Allerdings fehlen der Runde die herausragenden Höhepunkte. Zudem entspricht das Streckenprofil, das nur breite Forst- und Wiesenwege beinhaltet nicht unbedingt den Erfordernissen eines Premiumwanderweges. Im zweiten Teil der Strecke sind nur wenige Ruhebänke und Rastmöglichkeiten vorhanden. Hier sollte eine Nachbesserung erfolgen. Auch die in der Tourenbeschreibung erwähnte Durchwanderung von "Ginsterheiden" scheint wohl etwas übertrieben zu sein. Trotzdem vergeben die Wehrer Watzmänner zu Zeiten der Ginsterblüte vier von fünf möglichen Wanderstiefeln.  

 

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