Rheinsteig 6. Etappe Lorch - Kaub

Art:

Streckenwanderung

Länge:

14 km

Wanderregion:

Rheintal - Taunus

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Taunus

 

Bildergallerie

 

  • 001-Start am historischen Rathaus von Lorch
  • 002-Auf der herbstbunten Hauptroute des Rheinsteigs
  • 003-Alpine Pfade fuehren zu den Rheinhoehen hinauf
  • 004-Felsensteige auf den Rheinhoehen
  • 005-Erste Blicke ins romantische Rheintal
  • 006-Eisenklammern helfen ueber eine felsige Platte hinweg
  • 007-Blick rheinaufwaerts vom Rheinsteig
  • 008-Burgruine Nollig am Rheinsteig
 

Vorbei am alten Festungsturm der Ruine Nollig läuft der Rheinsteig über die Rheinhöhen hinweg und bietet dabei herrliche Tiefblicke über die herbstbunten Weingärten hinunter ins breite Stromtal. Auf der gegenüber liegenden Rheinseite zeigen sich zu Füßen der steil abfallenden Ausläufer des Hunsrücks Burgruine Fürstenberg und die Ortschaft Rheindiebach, während diesseits des Rheins noch die letzten Häuser des Startortes Lorch zu sehen sind.
 

Über das Rebenmeer fällt der Blick auf Ruine Fürstenberg und Rheindiebach

 

Was jetzt folgt, kann man nur als Genusswandern pur beschreiben, läuft doch der Rheinsteig auf breiten Weinbergwegen ständig an der Hangkante entlang. Rechter Hand ragen uralte Trockenmauern auf, in denen sich unter der wärmenden Herbstsonne hier und da leise raschelnd Eidechsen tummeln. Wenig später fällt der Blick bereits auf die Ortschaft Lorchhausen tief unten im Rheintal.

 

Rheinsteigblick auf Lorchhausen

 

Eine direkt am Wegrand installierte Ruhebank kommt uns hier gerade Recht. Wir legen eine kurze Wanderpause ein und genießen die tollen Rheintalblicke in vollen Zügen. Dabei fällt auf, das der Rhein aufgrund der sommerlichen Dürreperiode fast trocken gefallen ist. Mitten im Fluss tauchen geschotterte Sandbänke auf, die ansonsten von Wasser bedeckt sind. Für die Rheinschifffahrt bergen diese Untiefen sicherlich erhebliche Gefahrenquellen. Wir setzen unsere Rheinsteigtour fort und wandern an der Clemenskapelle vorbei, die mitten in die Weinberge hinein gebaut wurde.

Die Clemenskapelle in den Weingärten hoch über dem Rhein

 

Aber nicht nur Wingerte begleiten uns auf dem Weg rheinabwärts. Auffällig viele Weinbergsbrachen, in denen Burenziegen und seltene Schafrassen, wie die Coburger Fuchsschafe zur Landschaftspflege eingesetzt werden, gehören mittlerweile zum Landschaftsbild im Oberen Mittelrheintal. Die vierbeinigen "Landschaftgärtner" sollen verhindern, dass die aufgelassenen Rebflächen nicht verwahrlosen und vollständig verbuschen.

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