Himmelsleiterweg in Brohl-Lützing

Art:

Rundwanderung

Länge:

14 km

Wanderregion:

Unteres Brohltal - Rheintal

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Eifel


Bildergallerie

 


  • 001-Start am Aalschokker Katharina im Hafen von Brohl
  • 002-Auf dem alten Leinpfad am Rheinufer
  • 003-Der schaeumende Brohlbach wird ueberschritten
  • 004-Am Broehlche Jaessebrunnen in der Ortsmitte von Brohl
  • 005-Bluehender Mandelbaum in der Muellerwiese
  • 006-Der Muehlenbach im unteren Brohltal
  • 007-Auf dem Himmelsleiterweg am Muehlenbach
  • 008-Mit der Himmelsleiter hinauf zur Luetzinger Hoehe


Vom Dorfbrunnen wandern wir durch die Mühlengasse zum Büngertchen und von dort an einem teichähnlichen Gewässer vorbei in die Müllerwiese hinein. Es geht zur Linken an aufgelassenen und kaum noch bewirtschafteten Schrebergärten vorbei, während der schmale Weg zur Bergseite hin am Mühlenbach entlang läuft. An den blühenden Mandelbäumen in der Müllerwiese und den Waldveilchen am Wegrand kann man erkennen, dass der Frühling im unteren Brohltal seit Kurzem Einzug gehalten hat.
 

Am Mühlenbach im unteren Brohltal

 

Alte Sperranlagen entlang des Mühlenbaches zeigen an, dass das Gewässer als Ableitung vom Brohlbach dereinst wohl zum Betrieb einer Mühle genutzt wurde. In einer Rechtskehre überschreiten wir den Mühlenbach und steigen in die eigentliche Himmelsleiter hinein. Überaus stramm geht es jetzt mit einem schmalen Steig zur Lützinger Höhe hinauf. Den bisher flotten Schritt verlangsamen wir etwas, damit uns beim nun folgenden Steilanstieg nicht die Puste ausgeht.

Beim Einstieg in die steile Himmelsleiter


Gott sei Dank geht es nicht geradeaus bergan, sondern in engen Serpentinen. Dabei zeigt sich der Routenverlauf in der Himmelsleiter schon fast alpin. Der Steig windet sich entlang eines Felsengrates in unzähligen Kehren durch Niedergehölz und Krüppeleichenbestände zum Plateau der Rheinhauptterrasse hinauf, führt mehrmals an die lotrecht abrechende Hangkante heran und ermöglicht dabei wunderschöne Ausblicke ins untere Brohltal.
 

Blick von der Himmelsleiter ins untere Brohltal

Uralte Reste ehemaliger Weinbergsmauern zeigen an, dass in den zurück liegenden Jahrhunderten im Steilhang mit südlicher Ausrichtung wohl Weinbau betrieben wurde. Heute stehen hier im zeitigen Frühjahr Wildkirsche, Weißdorn und einzelne Stechpalmenbüsche in voller Blüte.

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