Osteifel - Rheinburgenweg VIII. Von Sinzig nach Andernach

Art:

Streckenwanderung

Länge:

21 km

Wanderregion:

Rheintal

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

  • 001 - Rheinburgenweg - Im winterlichen Hochwald bei Sinzig -
  • 002 - Rheinburgenweg - Blick vom Elzenberg auf Oberbreisig -
  • 003 - Rheinburgenweg - Blick vom Hahn auf Schloss Ahrenfels -
  • 004 - Rheinburgenweg - Aufstieg zur Reutersley -
  • 005 - Rheinburgenweg - Blick von der Reutersley rheinaufwaerts -
  • 006 - Rheinburgenweg - Blick von der Reutersley auf Burg Rheineck -
  • 007 - Rheinburgenweg - Altes Burgtor von Burg Brohleck -
  • 008 - Rheinburgenweg - Wegmarkierung beim Aufstieg zum Dicktberg -
 

2. Teil: Von Brohl über den Dicktberg und den Krahnenberg nach Andernach

 

Hinter dem Bahnhof der Brohltal-Schmalspur-Eisenbahn steigen die Bergkameraden sodann in den Dicktberg hinein. Felsige Pfade führen jetzt überaus steil bergan zu einem kleinen Aussichtspavillon. Hier wird Mittagsrast gehalten. Dabei genießen die Watzmänner die herrliche Aussicht auf Brohl-Lützing, zurück zur Reuterslei und auf den breiten Rheinstrom. Nach der Pause geht es im Dicktberg mit dem Eselsweg sepentinenartig weiterhin steil bergauf. Der kleine Steig wird jetzt sogar recht alpin. Das Rheinische-Schiefergebirge zeigt seine Zähne und die Bergkameraden müssen feststellen, dass es nicht nur in den Alpen sondern auch im Brohltal rasante Anstiege gibt, die eine gehörige Portion Kondition erfordern.
 

Blick vom Dicktberg auf Brohl-Lützing

 

Kurz darauf sind die in Stein gehauenen Felsenstufen der Eselstreppe zu durchsteigen. Sie führen die Wanderer auf einen schmalen Grat, über dem eine sturmzerzauste Bundesflagge im Wind flattert. Auch von hier aus sind die Aussichten ins Rheintal überaus bemerkenswert. Eine kurze Strecke geht es jetzt ebenen Fußes durch den Dicktberg. Der Pfad windet sich um Felsbrocken und Niedergehölz herum, welches zuweilen den Weg versperrt. Noch einmal steigen die Bergkameraden stramm bergauf. Die letzten Höhenmeter der markanten Erhebung wollen bewältigt sein. Auf der Anhöhe erwartet uns dann erneut ein herrliches Rheinpanorama. Nur wenige Meter weiter wird es erneut geschichtsträchtig. Eine Infotafel weist die Wandergruppe darauf hin, dass die kaum noch erkennbaren Wälle im Wald zu den Befestigungsanlagen der keltischen Fliehburg "Auf der Dickt" gehörten. Breite Waldwege führen die Bergkameraden dann zum Alkerhof. Kurz darauf zweigt ein schmaler Geo-Pfad nach rechts ab. Auf einer Länge von 400 Metern verläuft die Strecke jetzt durch alte, aufgelassene Steinbrüche.
  

 

  Basaltwände im römischen Steinbruch

 

Verwitterte Schlagspuren der Keilspaltentechnik zeugen davon, dass hier die Römer schon das Basaltgestein des Vulkans Hohe Buche gebrochen haten. Im 19. Jahrhundert hat man dann Bohrlöcher in das Gestein getrieben, dieselben mit Schwarzpulver gefüllt und den Basalt abgesprengt. Interessante Info-Tafeln erklären die verschiedenen Bruchtechniken und die Auswirkungen des Vulkanismus an der Hohen Buche auf die Region.

 

Du bist nicht angemeldet. Logge Dich bitte ein, um Kommentare abzugeben.

Eifel-Berichte

-
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok