Hocheifel - Stumpfarmweg bei Boos

Art:

Rundwanderung

Länge:

15 km

Wanderregion:

Hocheifel

Schwierigkeitsgrad:

leicht

Bewertung:
Eifel

 

Bildergallerie

  • 001 - Stumpfarmweg - Der Eifelturm auf dem Booser Schneeberg
  • 002 - Auf dem Stumpfarmweg Im Wald am Booser Weiher
  • 003 - Stumpfarmweg - Blick auf den Booser Weiher
  • 004 - Stumpfarmweg - Auf dem Weg ins Moersbachtal
  • 005 - Auf dem Stumpfarmweg im Moersbachtal
  • 006 - Hinweistafeln beschreiben die Verbrechen des Stumpfarms
  • 007 - Auf dem Stumpfarmweg entlang der Nitz bei Bruecktal
  • 008 - Auf dem Stumpfarmweg im Mannebacher Wiesental

 

Auf den Spuren des Eifeler Schinderhannes Johann Mayer

 

Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts trieb in der Hocheifel Johann Mayer sein Unwesen. Dem in der Bevölkerung gefürchteten Streuner, Wilderer und Mörder war bei Sprengarbeiten der linke Unterarm verloren gegangen. So trug er im Volksmund den Spitznamen „Stumpfarm“. Heute wird gar ein 15 Kilometer langer Erlebnispfad nach ihm benannt, der „Stumpfarmweg“, mit Start und Ziel am Jugendheim in Boos. Er erinnert an die Morde des unliebsamen Zeitgenossen und führt den Wanderer zu den Orten der grässlichen Verbrechen. Acht Hinweistafeln auf Basaltblöcken entlang der Strecke beschreiben die Untaten des Johann Mayer sehr ausführlich und eindrucksvoll.

 

Das geheimnisvolle Wegezeichen des Stumpfarmweges

 

Die Wegführung an sich ist nicht sonderlich spektakulär, meist werden breite, eifeltypische Wald- und Wiesenwege beschritten. Mit den geschichtlichen Hintergründen der Bluttaten erweist sich die Tour in der dunklen Jahreszeit jedoch als ausgesprochen spannend und geheimnisvoll.

 

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