Rheinsteig 3. und 4. Etappe Kiedrich - Rüdesheim

Art:

Streckenwanderung

Länge:

28 km

Wanderregion:

Rheintal und Rheingau

Schwierigkeitsgrad:

schwer

Bewertung:
Taunus

 

Bildergallerie

  • 001 - Im Rheinsteig bei Kiedrich -
  • 002 - Im Rheinsteig bei Kiedrich -
  • 003 - Im Rheinsteig  am Kloster Eberbach  -
  • 004 - Rheinsteig - Kloster Eberbach -
  • 005 - Rheinsteig - Kloster Eberbach -
  • 006 - Unterwegs im Rheinsteig -
  • 007 - Unterwegs im Rheinsteig -
  • 008 - Rheinsteig - Am Schloss Vollrads -

 

Vom Kloster Eberbach zur Abtei St. Hildegard durch den sonnigen Rheingau

 

Auf einer Länge von 320 Kilometern folgt der Rheinsteig von Wiesbaden nach Bonn dem Schicksalsstrom der Deutschen. Dieser rechtsrheinische Premiumwanderweg entspricht dabei den gehobenen Ansprüchen an eine erlebnisreiche Weitwanderung. Die Watzmänner erwandern die 3. und 4. Etappe, beginnen in Kiedrich und folgen der Route durch den sonnigen Rheingau. Kurz nach dem Start erreichen die Bergkameraden die weltbekannte ehemalige Abtei Kloster Eberbach, die in einem kleinen Taleinschnitt mitten im Wald liegt.

 

Am Kloster Eberbach

  

Durch die hölzerne Pforte betreten wir das einstige Klostergelände und bewundern die historischen Gemäuer. Die Zisterzienserabtei wurde 1136 von Bernhard v. Clervaux gegründet und scheinbar nie zerstört. Im Zuge der Säkularisation im Jahre 1803 wurde das Kloster aufgelöst und in eine Weinbaudomäne umgewandelt.

 


 

Bildergallerie

  • 001 - Im Rheinsteig bei Kiedrich -
  • 002 - Im Rheinsteig bei Kiedrich -
  • 003 - Im Rheinsteig  am Kloster Eberbach  -
  • 004 - Rheinsteig - Kloster Eberbach -
  • 005 - Rheinsteig - Kloster Eberbach -
  • 006 - Unterwegs im Rheinsteig -
  • 007 - Unterwegs im Rheinsteig -
  • 008 - Rheinsteig - Am Schloss Vollrads -
 

Hinter den Klostermauern folgen auf breite Waldwege alsbald kleine, verschlungene Waldpfade, die uns durch die hügeligen Ausläufer des Taunus führen. Oftmals geht es jetzt an Waldrändern entlang, die von blühenden Ginsterbüschen gesäumt sind. Auf schattige Waldpassagen folgen wieder breite Weinbergswege die die neunköpfige Wandergruppe zum Schloss Vollrads geleiten, welches heute ein gastliches Weingut beherbergt und zur Einkehr einlädt.

 

Bergkameraden am Schloss Vollrads

  

Aus einem Weiher ragt von den alten Gemäuern nur noch der Schlossturm auf. Hier halten wir Mittagsrast, bevor es auf der Rheinsteigroute weit abseits des Rheintales weiter zum Kloster Marienthal geht, einem bedeutenden Wallfahrtsort in der Region. Nach der Legende hat Hans Schaffrat die Kirche um das Jahr 1330 errichtet, nachdem er an diesem Ort wundersam seine verloren gegangene Sehkraft wiedererlangte. Heute betreuen Franziskanermönche die Pilger. Schmale Pfade sind in diesem Abschnitt des Rheinsteiges eher selten anzutreffen. Trotzdem wartet der Streckenverlauf immer wieder mit beeindruckenden Landschaftsbildern auf. Im weiteren Verlauf verlassen die Wanderer den Wald und treten schließlich in die Weinbergslagen von Rüdesheim hinein. Erstmals fällt der Blick auf den Rhein, der sich weit in der Ferne durch die breite Ebene schlängelt. Von Steilhängen wie im Mittelrheintal kann hier allerdings noch keine Rede sein. Es ist schon später Nachmittag als wir das Ziel der heutigen Etappe erreichen, das Kloster Hildegard.

 

Die Basilika von Kloster Hildegard liegt inmitten der Weingärten

  

Inmitten der Weinhänge ragt die aus dem Jahre 1904 stammende, zweitürmige Basilika in den Himmel auf. Hildegard von Bingen soll hier gewirkt haben. Nach eingehender Besichtigung steigen die Watzmänner nach Rüdesheim ab, um dort nach einem guten Glas Rheinwein in der Drosselgasse diesen erlebnisreichen Wandertag zu beenden.

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