Rheinsteig 5. Etappe Rüdesheim - Lorch

Art:

Streckenwanderung

Länge:

21 km

Wanderregion:

Rheintal

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Taunus

 

Bildergallerie

  • 001 - Rheinsteig - Abtei St. Hildegard -
  • 002 - Weinberge am Rheinsteig bei Ruedesheim -
  • 003 - Im Rheinsteig unterwegs -
  • 004 - Rheinsteig - Am Niederwalddenkmal -
  • 005 - Rheinsteig - Am Niederwalddenkmal -
  • 006 - Rheinsteig - Watzmaenner am Niederwalddenkmal -
  • 007 - Rheinsteig - Blick auf Bingen und die Nahemuendung -
  • 008 - Rheinsteig - Blick auf den Maeuseturm -

 

Von Rüdesheim über das Niederwalddenkmal nach Lorch

 

Die fünfte Etappe über den Rheinsteig beginnt in Rüdesheim und führt zur Abtei St. Hildegard hinauf. Das Kloster liegt mitten in den Weinbergen, verfügt über eine sehenswerte Basilika und gestattetvon von den Klostermauern traumhafte Blicke ins Rheintal. Nach dieser Panoramapause folgen die Bergkameraden breiten Weinbergswegen hinüber zum Niederwalddenkmal. Hoch über dem Strom hält hier die Germania auf ihrem mächtigen Steinsockel die Wacht am Rhein. Das aus dem Jahre 1877 stammende Denkmal erinnert an den Sieg über Frankreich im Jahre 1870/1871 und die damit verbundene Gründung des Deutschen Reiches.

 

Bergkameradschaft am Niederwalddenkmal

 

Gleich neben dem Denkmalsvorplatz genießen wir auch hier die traumhaften Aussichten hinab ins Rheintal. Der Blick fällt auf Bingen am gegenüber liegenden Rheinufer, auf die Nahemündung und auf den Mäuseturm mitten im breiten Strom. Als Zollstation im 14. Jahrhundert erbaut, diente er bis in die 70er Jahre als Wahrschau für die Rheinschifffahrt an der berüchtigten Engstelle "Binger Loch". Am wenig später anzulaufenden Aussichtspunkt Nahetalblick wird große Rast gehalten. Auch hier staunen die Watzmänner über das herrliche Rheinpanorama.

 


 

Bildergallerie

  • 001 - Rheinsteig - Abtei St. Hildegard -
  • 002 - Weinberge am Rheinsteig bei Ruedesheim -
  • 003 - Im Rheinsteig unterwegs -
  • 004 - Rheinsteig - Am Niederwalddenkmal -
  • 005 - Rheinsteig - Am Niederwalddenkmal -
  • 006 - Rheinsteig - Watzmaenner am Niederwalddenkmal -
  • 007 - Rheinsteig - Blick auf Bingen und die Nahemuendung -
  • 008 - Rheinsteig - Blick auf den Maeuseturm -
 

In leichten Auf- und Abschwüngen geht es jetzt durch den sonnigen Niederwald und über die Rheinhöhen hinweg. Echtes Rheinsteigfeeling kommt auf, denn in den steiler werdenden Hanglagen weichen die breiten Waldwege schmalen, felsigen Pfaden, die uns zum Turm Rossel führen. Ihn ließ Graf Ostein 1764 als Jagdschloss errichten. Von der Brüstung dieses urigen Gemäuers sind die Aussichten hinab ins Rheintal mehr als bemerkenswert.

 

Auf dem Rheinsteig am Turm Rossel

  

Dem Einfallsreichtum dieses Grafen waren offensichtlich keine Grenzen gesetzt. So begehen die Watzmänner noch die historische Zauberhöhle am Wegesrand, in der man durch ein dunkles Labyrinth geführt wird und statten dem Aussichtpunkt Rittersaal auf einer Felsnase hoch über dem Rheinstrom einen kurzen Besuch ab. Noch mehrere Panoramablicke werden passiert, dann steigen die Wanderer nach Assmannshausen ab. In dem schmucken Weinort wird eingekehrt um nach der Mittagspause gut gestärkt durch die Weinlagen des Höllenberges erneut zu den Rheinhöhen aufzusteigen. Dabei taucht jenseits des Flusses Burg Rheinstein auf und etwas weiter stromabwärts rückt auch Burg Reichenstein ins Blickfeld der Watzmänner, also Rheinburgenromatik pur.

 

Blick ins Rheintal bei Assmannshausen

  

Idyllische Felsenpfade durch knorrige Eichenhaine geleiteten die Watzmänner nun rheinabwärts. Aus der Senke ist erneut ist ein langer Aufstieg zu meistern. Dann geht es fast höhengleich über die Paul-Claus-Hütte zum Aussichtspunkt Georgs-Ruh mit dem Drei-Burgen-Blick. Inzwischen hat sich das Wetter verschlechtert und leichter Nieselregen setzt ein. Trotzdem sind die Panoramablicke hinab ins Tal des Rheins auch in diesem Teilabschnitt ein traumhaftes Erlebnis. Doch bald heißt es Abschied nehmen von diesem herrlichen Fernwanderweg, denn der Zielort Lorch rückt viel zu schnell näher. In einer Winzerschenke kehren wir noch auf ein süffiges Glas Rheinwein ein und krönen so die 5. Etappe über den Rheinsteig. Die Deutsche Bahn bringt uns zum Ausgangspunkt nach Rüdesheim zurück.

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