Harzer Hexenstieg - Durch das Oberharzer Wasserregal

Art:

Rundwanderung

Länge:

15 km

Wanderregion:

Harz

Schwierigkeitsgrad:

mittel

Bewertung:
Harz

 

Bildergallerie

  • 001 - Start ins Oberharzer Wasserregal am Sumpfteich in Buntenbock
  • 002 - Harzer Hexenstieg - Am Baerenbrucher Teich
  • 003 - Blick vom Harzer Hexenstieg auf den Ziegenberger Teich
  • 004 - Teichidylle am Harzer Hexenstieg
  • 005 - Auf dem Harzer Hexenstieg am Baerenbrucher Teich
  • 006 - Der Harzer Hexenstieg am Baerenbrucher Teich
  • 007 - Unterwegs im Harzer Hexenstieg
  • 008 - Harzer Hexenstieg - Am Nassenwieser Teich

 

Sieben Teiche und eine beeindruckende Bergwerkstradition am Harzer Hexenstieg

 

Der Harz ist das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands. Der bekannteste Wanderweg dieses Höhenzuges neben dem Harzer Baudensteig ist der Harzer Hexenstieg. Er beginnt in Osterode und verläuft in westöstlicher Richtung etwa 100 Kilometer quer durch den Harz bis nach Thale. Die hier beschriebene Rundwanderung über einen Teil des Harzer Hexenstieges führt durch das Weltkulturerbe Oberharzer Wasserregal und bindet gleich sieben Teiche dieses kulturhistorischen Bauwerkes ein. Holprige Wurzelsteige, schmale Pfade entlang von Wassergräben aber auch breite Wald- und Wiesenwege gehören zum Streckenprofil. Die Route weist nur im Bereich des Harzer Hexenstieges eine einheitliche Beschilderung auf. Der Rest wurde von den Watzmännern anhand von Kartenmaterial zu einer 15 Kilometer langen Rundwanderung zusammengestellt.

 

 

Am Bärenbrucher Teich im Oberharzer Wasserregal

  

Am Sumpfteich des kleinen Ortes Buntenbock starten die Bergkameraden in die Tour und wandern mit der ausgewiesenen, etwa einen Kilometer langen Zuwegung des Harzer Hexenstieges hinüber zum Fernwanderweg. Er führt uns kurz darauf auf breiten Waldwegen zum Bärenbrucher Teich. Wie viele seiner Art gehört der Weiher zum Oberharzer Wasserregal, das in mehr als drei Jahrhunderten von 1536 bis 1866 errichtet und betrieben wurde.

Naturidylle am Bärenbrucher Teich

 

Dabei handelt es sich um ein kompliziertes System zum Betrieb von Wasserrädern, die die Aufgabe hatten, die zahlreichen Harzer Erzgruben zu entwässern. Man hat also Wasser mit Wasser gehoben. Mittels eines ausgeklügelten Grabensystems wurde das Wasser dorthin geleitet, wo man es gerade brauchte. Die Teichbevorratung hatte den Vorteil, dass man auch in Trockenzeiten Bergbau betreiben konnte.
 

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